Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Börsen haben im frühen Mittwochhandel nach eher negativen Vorgaben von der Wall Street Verluste zu verzeichnen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert aktuell 0,97 Prozent auf 2.816,63 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 fällt indes um 0,38 Prozent auf 2.622,03 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 gibt um 0,74 Prozent nach auf 702,71 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Minus.
Die Großbank UBS reorganisiert unter Wealth-Management-CEO Jürg Zeltner ihr Vermögensverwaltungsgeschäft, hat beim Netto-Neugeld aber noch keinen endgültigen Turnaround erreicht. So hat Jürg Zeltner gegenüber der Presse erklärt, dass es das Ziel sei, dass die Geschäftseinheit zur Verwaltung von Vermögen wohlhabender Privatkunden längerfristig einen gewichtigeren Beitrag zum operativen Gruppenergebnis leistet. Hierzu wurden rund 2.500 Spezialisten aus verschiedenen Geschäftsbereichen zur neuen Einheit Investment Products & Services (IPS) zusammengefasst, die in diesem Jahr ihre operative Tätigkeit starten soll. Der Anteilsschein der UBS verbilligt sich derzeit um 0,6 Prozent. Im SMI können sich als bester Wert die Aktien des Chemiekonzerns Syngenta um 1,6 Prozent verteuern, während am Indexende die Papiere des Konsumgüterkonzerns Richemont um 1,8 Prozent nachgeben.
Im FTSE 100 rücken an der Indexspitze die Anteilsscheine des Technologiekonzerns ARM Holdings um 2,1 Prozent vor. Ganz oben auf der Verkaufsliste stehen gleichzeitig die Aktien des Rohstoffunternehmens BHP Billiton mit einem Abschlag von 1,9 Prozent. Im CAC 40 verbessern sich als bester Wert Technip um 3 Prozent. Auf Platz zwei der Verliererliste findet sich nach einem negativen Analystenkommentar mit einem Verlust von 1,9 Prozent die Aktie von Danone wieder. Schwächster Wert ist der Anteilsschein von Publicis mit einem Abschlag von 2,2 Prozent.
Die spanische Industrieproduktion ist im November 2010 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE angewachsen. Binnen Jahresfrist hat sich der Output um 2,7 Prozent erhöht. Davor war für Oktober ein Produktionsrückgang von 1,9 Prozent ausgewiesen worden.
Wie bereits gestern bekannt wurde, verhandelt Petrobras (Petroleo Brasileiro) mit dem italienischen Öl- und Erdgaskonzern Eni S.p.A. über den Erwerb dessen Beteiligung am portugiesischen Energieunternehmen Galp Energia. Allerdings wurden bisher noch keine Verträge unterzeichnet. Damit bestätigte der Konzern einen Pressebericht. In dem Bericht wurde gemeldet, dass Petrobras 3,5 Mrd. Euro für den 33,34-prozentigen Galp-Anteil geboten habe. Eni verlangt dem Medienbericht zufolge aber mindestens 4,7 Mrd. Euro. Die Aktie von ENI verliert derzeit 1 Prozent an Wert.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.816,63 (-0,97 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.622,03 (-0,38 Prozent) EURONEXT 100: 702,71 (-0,74 Prozent) FTSE 100 (London): 6.000,32 (-0,23 Prozent) CAC40 (Paris): 3.886,99 (-0,74 Prozent) MIB (Mailand): 20.352,03 (-0,95 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 9.764,30 (-1,26 Prozent) SMI (Zürich): 6.456,58 (-0,58 Prozent) ATX (Wien): 2.897,30 (-1,38 Prozent) (05.01.2011/ac/n/m)