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06.02.2012 10:44

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Börsen in Europa am Morgen: Indizes geben nach, Julius Bär unter Druck

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes schalten im frühen Montaghandel den Rückwärtsgang ein. Die anhaltende Hängepartie um Griechenland drückt dabei heute auf die Stimmung der Investoren. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,96 Prozent auf 2.491,03 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,54 Prozent auf 2.486,97 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen eine negative Tendenz.

In der Schweiz richtet sich der Fokus der Investoren heute auf den Zahlenausweis von Julius Bär (Julius Baer). Die Private Banking-Gruppe musste im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang ausweisen, während die verwalteten Vermögen unverändert geblieben sind. Neben der geplanten Ausschüttung einer ordentlichen Dividende und einer Sonderdividende hat sich der Verwaltungsrat zudem für ein weiteres Aktienrückkaufprogramm ausgesprochen. Darüber hinaus hat Julius Bär frühzeitige, proaktive und kooperative Schritte unternommen, um die Steuerangelegenheit mit den USA zu regeln, und wird weiterhin voll mit den US-Behörden kooperieren. Indes hat Julius Bär seine mittelfristigen Ziele aktualisiert. Das Total der Kundenvermögen ging per Ende 2011 um 3 Prozent auf 258 Mrd. Schweizer Franken (CHF) zurück. Den Angaben zufolge verringerte sich der Betriebsertrag um etwas über 2 Prozent auf 1,75 Mrd. CHF. Der zugrunde liegende Konzerngewinn nahm um 10 Prozent auf 452 Mio. CHF ab und der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie (EPS) um 9 Prozent auf 2,23 CHF. Entsprechend dem veränderten Marktumfeld, einschließlich der andauernden relativen Stärke des Schweizer Frankens, wurden die mittelfristigen finanziellen Ziele der Gruppe angepasst. Der Zielbereich für die adjustierte Cost/Income Ratio wurde von bisher 60 bis 64 Prozent auf 62 bis 66 Prozent erhöht. Das mittelfristige Ziel für die adjustierte Vorsteuermarge beträgt neu >35 Basispunkte nach >40 Basispunkten bisher. Das Zielband für den Netto-Neugeldzufluss bleibt unverändert bei 4 bis 6 Prozent. Die Aktie verschlechtert sich als Schlusslicht im SMI um 3,4 Prozent. Indes notiert mit Synthes lediglich ein Wert knapp in der Gewinnzone.

Der britische Immobilienmarkt hat sich im Januar 2012 weiter abgekühlt. So lag der Halifax-Hauspreisindex im Durchschnitt der drei Monate zum Januar um 1,8 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Davor war das Preisniveau zum Dezember um 1,3 Prozent gefallen. Binnen Monatsfrist zogen die Häuserpreise jedoch um 0,6 Prozent an, gegenüber einem Preisrückgang um 1,0 Prozent im Dezember. Randgold Resources rücken um 2,6 Prozent vor. Der Goldminenbetreiber konnte im vierten Quartal angesichts einer erhöhten Produktion einen deutlichen Gewinnsprung ausweisen. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 311,5 Mio. US-Dollar, nach 148,4 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter verzeichnete man einen Anstieg auf 115,5 Mio. US-Dollar, nach 26,8 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Dabei profitierte der Konzern von einer um 58 Prozent auf 696.023 Unzen gestiegenen Gesamtproduktion.

In Österreich geht es für Sanochemia Pharmazeutika um 0,4 Prozent nach oben. Das Unternehmen startet erfolgreich seine Kooperation mit der deutschen CS Diagnostics GmbH, einem Servicedienstleister im Radiologiebereich, für den Vertrieb ihrer Radiologieprodukte in Deutschland. Den Angaben zufolge erhält man hierdurch Zugriff auf eine schlagkräftige Salesforce zur flächendeckenden Abdeckung im größten Pharmamarkt in Europa.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.491,03 (-0,96 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.486,97 (-0,54 Prozent) FTSE 100 (London): 5.867,98 (-0,56 Prozent) CAC40 (Paris): 3.387,07 (-1,19 Prozent) MIB (Mailand): 16.289,04 (-0,92 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.773,90 (-0,99 Prozent) SMI (Zürich): 6.112,83 (-0,66 Prozent) ATX (Wien): 2.201,46 (-0,64 Prozent) (06.02.2012/ac/n/m)

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