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21.12.2012 10:44

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Börsen in Europa am Morgen: Indizes notieren im Minus, ArcelorMittal unter Druck

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes verzeichnen im frühen Freitaghandel Abschläge. Die Stimmung der Anleger wird dabei durch den ins Stocken geratenen US-Haushaltsstreit eingetrübt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,51 Prozent auf 2.644,71 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 fällt um 0,53 Prozent auf 2.581,65 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

ArcelorMittal (ArcelorMittal) verschlechtern sich um 2,8 Prozent. Der größte Stahlkonzern der Welt verlautbarte, dass er sich mit einer hohen Abschreibung im Europa-Geschäft konfrontiert sieht. So wird der Konzern voraussichtlich eine Goodwill-Abschreibung in Höhe von rund 3,4 Mrd. US-Dollar im Zusammenhang mit seinen europäischen Aktivitäten vornehmen. Schlechter läuft es im CAC 40 zur Stunde nur noch für Alcatel-Lucent mit einem Wertverlust von 3,7 Prozent. Vorne steigen GDF Suez um 0,8 Prozent vor. Daneben notieren lediglich noch AXA, Vallourec und Carrefour im Plus.

Atlas Copco (Atlas Copco AB (A)) hat mit dem deutschen Chemiekonzern BASF einen Vertrag über den Kauf des BASF-Arbeitsgebiets MEYCO Equipment unterzeichnet. Dieses bietet Betonspritzmaschinen für den Tunnel- und Bergbau an. Dabei wird der schwedische Maschinenhersteller den einzigen Produktionsstandort von MEYCO Equipment in Winterthur (Schweiz) weiter betreiben. Derzeit sind etwa 40 Mitarbeiter für MEYCO Equipment am Standort Winterthur sowie im Vertriebs- und Servicebüro in Hermsdorf (Deutschland) tätig. Alle Mitarbeiter werden vom neuen Eigentümer übernommen. 2011 erzielte das Geschäft einen Umsatz von etwa 20 Mio. Euro. Beide Parteien haben Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird zum Ende des ersten Quartals 2013 gerechnet. Atlas Copco geben um 0,5 Prozent nach.

Im österreichischen Leitindex ATX notieren mit Verbund und Conwert Immobilien lediglich zwei Werte in der Gewinnzone. Die rote Laterne wird unterdessen von RHI mit einem Abschlag von 2,2 Prozent getragen.

Im schweizerischen Leitindex SMI weisen zur Stunde mit Roche, Nestlé und Geberit immerhin drei Titel grüne Vorzeichen aus. Gleichzeitig stehen Bankwerte unter Druck. Während Julius Baer 0,8 Prozent verlieren, fallen Credit Suisse und UBS sogar um 1,4 bzw. 1,5 Prozent. Am schlechtesten läuft es allerdings für Swatch Group mit einem Minus von 1,6 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.644,71 (-0,51 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.581,65 (-0,53 Prozent) FTSE 100 (London): 5.903,50 (-0,92 Prozent) CAC40 (Paris): 3.648,51 (-0,50 Prozent) MIB (Mailand): 16.303,28 (-0,59 Prozent) SMI (Zürich): 6.894,28 (-0,27 Prozent) ATX (Wien): 2.394,77 (-0,70 Prozent) (21.12.2012/ac/n/m)

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