Paris (www.aktiencheck.de) - Nachdem die wichtigsten europäischen Aktienindizes gestern einen schwächeren Wochenauftakt hingelegt haben, zeigen sie sich im frühen Dienstaghandel in verbesserter Form. Die Stimmung der Investoren wird dabei auch durch positive Vorgaben aus Asien aufgehellt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,54 Prozent auf 2.526,73 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,22 Prozent auf 2.486,51 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigen eine positive Tendenz.
Für die Royal Bank of Scotland Group (Royal Bank of Scotland (RBS)) geht es um 0,8 Prozent nach oben. Die Bank will einem Medienbericht zufolge ihre Aktivitäten in Australien weiter abbauen. Daneben geben GKN um 2,9 Prozent nach. Der Maschinenbaukonzern gab bekannt, dass sein Konzernergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken ist, was u.a. mit einer Sonderbelastung aus der temporären Schließung eines Werks in den USA zusammenhängt. Der Gewinn vor Steuern konnte dagegen leicht zulegen. Den Angaben zufolge belief sich der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen auf 279 Mio. Britische Pfund (GBP), nach 305 Mio. GBP im Jahr 2010. Der Vorsteuergewinn lag mit 351 Mio. GBP jedoch leicht über dem Vorjahreswert von 345 Mio. GBP. Der Konzernumsatz verbesserte sich um 13 Prozent auf 5,75 Mrd. GBP.
Banco Santander (Banco Santander Central Hispano) und der belgische Finanzkonzern KBC Groep meldeten heute, dass Spaniens größte Bankgesellschaft und die KBC Bank N.V. ein Abkommen zur Zusammenlegung ihrer polnischen Banking-Tochtergesellschaften geschlossen haben. Während Banco Santander um 1,1 Prozent vorrücken, legen KBC Groep um 5,2 Prozent zu.
TomTom brechen um 16,8 Prozent ein, nachdem der Navigationsgerätehersteller im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 357 Mio. Euro um 31 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der operative Gewinn verringerte sich auf 10 Mio. Euro, nach 65 Mio. Euro im Vorjahr, während das bereinigte operative Ergebnis um 64 Prozent auf 24 Mio. Euro zurückging. Unter dem Strich wies TomTom einen Nettogewinn von 12 Mio. Euro aus, nach 52 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der um Einmaleffekte bereinigte Nettogewinn sank auf 17 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 50 Mio. Euro). Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern einen Umsatz von rund 1,1 Mrd. Euro sowie einen bereinigten Gewinn von 35 Cent je Aktie. Im Fiskaljahr 2011 hat TomTom einen Umsatz von 1,27 Mrd. Euro und einen bereinigten Gewinn von 55 Cent je Aktie eingefahren.
In Österreich verteuern sich EVN um 0,3 Prozent. Der Konzern konnte im ersten Quartal trotz des schwierigen konjunkturellen Umfelds mit einem leichten Ergebnisplus aufwarten. Dabei lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 829,7 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 802,2 Mio. Euro. Im Energiegeschäft wirkten sich vor allem die kalte Witterung und die leichte Erhöhung der Endkundenpreise in Südosteuropa positiv aus. Im Umweltgeschäft kam es zu einem Umsatzrückgang. Dank eines verbesserten Finanzergebnisses lag der Gewinn im ersten Quartal mit 89,5 Mio. Euro leicht über dem Vorjahreswert von 87,9 Mio. Euro. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Energieversorger trotz schwieriger und weiterhin unsicherer gesamtwirtschaftlicher und energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.526,73 (+0,54 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.486,51 (+0,22 Prozent) FTSE 100 (London): 5.924,29 (+0,15 Prozent) CAC40 (Paris): 3.453,62 (+0,35 Prozent) MIB (Mailand): 16.355,55 (+0,29 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.566,90 (+0,35 Prozent) SMI (Zürich): 6.154,23 (+0,17 Prozent) ATX (Wien): 2.200,80 (+0,21 Prozent) (28.02.2012/ac/n/m)