Paris (aktiencheck.de AG) - An den wichtigsten europäischen Börsen dominieren zu Wochenbeginn grüne Vorzeichen. Das italienische Sparpaket nährt die Hoffnung, dass man die Schuldenproblematik in der Eurozone in den Griff bekommt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 1,02 Prozent auf 2.366,35 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,43 Prozent auf 2.320,02 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Plus.
In Paris gewinnen die Aktien von Alstom 3,5 Prozent. Der französische Industriekonzern hat vom polnischen Versorger Elektrownia Rybnik S.A. einen Großauftrag erhalten. Demnach wird Alstom Equipment für ein neues Kohlekraftwerk mit einer Gesamtleistung von 900 Megawatt liefern. Der Auftragswert wurde auf insgesamt 900 Mio. Euro beziffert. Der CAC40 wir angeführt von den Finanzwerten Credit Agricole und BNP Paribas mit Zugewinnen von über 4 Prozent und AXA sowie Societe Generale mit Aufschlägen von über 3 Prozent. Die kurze Verliererliste wird angeführt von Sanofi mit einem Minus von 0,4 Prozent.
TUI Travel (TUI Travel) ziehen um 0,4 Prozent an. Europas größtes Touristikunternehmen konnte das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Gewinn abschließen. Wie das Unternehmen mitteilte, wuchs der Umsatz auf 14,69 Mrd. Britische Pfund (GBP), nach 13,51 Mrd. GBP im Vorjahr. Der operative Gewinn kletterte von 44 Mio. auf 255 Mio. GBP und der Vorsteuergewinn betrug 144 Mio. GBP, gegenüber einem Vorjahresverlust 73 Mio. GBP. Dagegen brechen die Aktien von Michael Page International um 14,0 Prozent ein. Der Personaldienstleister hat eine Gewinnwarnung für das laufende Fiskaljahr veröffentlicht. Demnach erwartet der Konzern für das Fiskaljahr 2011 angesichts der zuletzt weiter eingetrübten konjunkturellen Rahmenbedingungen in der Eurozone einen Vorsteuergewinn, der das untere Ende der derzeitigen Analystenschätzungen von 86,5 bis 114,2 Mio. GBP knapp verfehlen dürfte. Aktuell gehen Marktbeobachter für das laufende Fiskaljahr von einem Vorsteuergewinn im Bereich von 86,5 bis 114,2 Mio. GBP aus. Dieser negativen Entwicklung will der Konzern durch Effizienzsteigerungen und weitere Einsparungen, auch im Personalbereicht entgegenwirken.
Die spanische Industrieproduktion ist im Oktober 2011 erneut gesunken, teilte die nationale Statistikbehörde INE in Madrid heute mit. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Output um 4,2 Prozent reduziert. Davor war für September ein Minus von 1,4 Prozent gemeldet worden.
Das Wirtschaftswachstum in Finnland hat sich im dritten Quartal 2011 beschleunigt. Dies teilte die nationale Statistikbehörde am Montag mit. So erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum vorangegangenen Quartal um 0,9 Prozent, nach 0,1 Prozent im zweiten Quartal 2010. Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs das BIP um 2,7 Prozent, während es im zweiten Quartal um 1,9 Prozent angezogen war.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.366,35 (+1,02 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.320,02 (+0,43 Prozent) FTSE 100 (London): 5.571,87 (+0,35 Prozent) CAC40 (Paris): 3.196,10 (+0,98 Prozent) MIB (Mailand): 15.750,98 (+1,78 Prozent) SMI (Zürich): 5.724,69 (+0,10 Prozent) ATX (Wien): 1.874,24 (+1,08 Prozent) (05.12.2011/ac/n/m)