02.11.2012 10:39
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Börsen in Europa am Morgen: Knapp im Minus, Alcatel-Lucent brechen ein

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes verzeichnen im frühen Freitaghandel moderate Kursverluste. Die Anleger halten sich im Vorfeld des für heute Mittag mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts mit größeren Neuengagements zurück. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,17 Prozent auf 2.529,51 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,12 Prozent nach auf 2.550,09 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.

Zahlen wurden heute bereits aus Frankreich gemeldet. Alcatel-Lucent verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen und ist dabei in die Verlustzone gerutscht. Der Umsatz zeigte sich ebenfalls rückläufig. Nach Aussage des Konzerns hat man unter anderem unter der zurückhaltenden Investitionstätigkeit vieler Großkunden vor allem im Wireless-Segment zu leiden gehabt. Auch das schwierige konjunkturelle Umfeld hat sich negativ bemerkbar gemacht. Die Aktien des Netzwerkausrüsters brechen als Schlusslicht im französischen Leitindex CAC 40 um 6,1 Prozent ein. Vorne können sich unterdessen AXA um 1,2 Prozent verbessern.

In Großbritannien geht es derweil für die Anteilsscheine der Royal Bank of Scotland (Royal Bank of Scotland Group) um 1,1 Prozent nach unten. Die Großbank musste im dritten Quartal einen hohen Verlust ausweisen, was auf erhebliche Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen der Analysten wurden damit klar verfehlt. Die rote Laterne wird unterdessen von Admiral Group mit einem Minus von 5 Prozent getragen. Pankl Racing Systems (Pankl Racing Systems), ein Systemlieferant der Rennautomobil-, Luxusautomobil- und Luftfahrtindustrie, musste im dritten Quartal einen kräftigen Ergebnisrückgang ausweisen. Der Konzernumsatz wurde indes prozentual zweistellig erhöht. Dabei wurden sowohl im Segment Racing/High Performance als auch im Segment Aerospace höhere Umsätze erzielt. Im österreichischen Leitindex ATX können sich zur Stunde Telekom Austria mit einem Wertzuwachs von 2,4 Prozent an die Indexspitze setzen. Daneben rücken auch AMAG Austria Metall, OMV und Andritz um mehr als 2 Prozent vor, während gleichzeitig mit Schoeller-Bleckmann und Mayr-Melnhof Karton nur zwei Titel knapp in der Verlustzone notieren.

Im schweizerischen Leitindex SMI verzeichnen derzeit UBS mit 1,9 Prozent die größten Kursgewinne. Daneben verbessern sich Julius Baer und Credit Suisse um 0,6 bzw. 0,1 Prozent. Gleichzeitig trennen sich die Investoren bevorzugt von den Papieren von Transocean, die sich auf dem letzten Platz um 0,6 Prozent verschlechtern.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.529,51 (-0,17 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.550,09 (-0,12 Prozent) FTSE 100 (London): 5.853,14 (-0,15 Prozent) CAC40 (Paris): 3.465,62 (-0,28 Prozent) MIB (Mailand): 15.700,29 (-0,67 Prozent) SMI (Zürich): 6.661,52 (+0,02 Prozent) ATX (Wien): 2.208,31 (+1,11 Prozent) (02.11.2012/ac/n/m)

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