Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte notieren im frühen Montaghandel knapp im Minus. Das Hauptthema am Markt ist weiterhin die europäische Schuldenkrise. Angela Merkel und Nicolas Sarkozy werden heute über das weitere Vorgehen in der Schuldenkrise beraten. Ferner wird nach US-Börsenschluss Alcoa die Berichtssaison eröffnen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,20 Prozent auf 2.294,06 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,40 Prozent auf 2.390,59 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren mehrheitlich im Minus.
Das französische Handelsbilanzdefizit hat sich im November 2011 nach Angaben der Zollbehörde erneut verkleinert. So reduzierte sich das Defizit in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone auf 4,41 Mrd. Euro. Für Oktober 2011 war noch ein Passivsaldo von revidiert 5,57 Mrd. Euro ermittelt worden. Hierbei kletterten die Ausfuhren auf 37,43 (Vormonat 36,23) Mrd. Euro, während die Einfuhren auf 41,84 (Vormonat 41,81) Mrd. Euro zulegten. Im CAC 40 fahren auf Platz eins der Gewinnerliste Renault um 1,3 Prozent vor, während sich die Investoren gleichzeitig bevorzugt von den Titeln von Vallourec trennen, die 1,6 Prozent an Wert verlierren.
AstraZeneca (AstraZeneca) verschlechtern sich um 0,4 Prozent, nachdem der Pharmakonzern seine bisherige Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2011 bekräftigt hat. So geht man weiterhin davon aus, ein Ergebnis am unteren Ende der Spanne von 7,20 bis 7,40 US-Dollar je Aktie zu erzielen. Darüber hinaus bestätigte der Konzern seine Planungen hinsichtlich Umsatz, Margen und Barmittelverwendung für den Zeitraum 2010 bis 2014. Daneben geht es für Wm Morrison Supermarkets um 0,1 Prozent nach oben. Die Supermarktkette hat in der Weihnachtssaison ein leichtes Umsatzwachstum erzielt. Dabei lag das Wachstum im Rahmen der Marktentwicklung. So stiegen die vergleichbaren Umsätze in den sechs Wochen zum 1. Januar 2012 um 0,7 Prozent (ohne Treibstoff). Einschließlich der Kraftstoffverkäufe kletterten die vergleichbaren Umsätze um 3,7 Prozent. Der Gesamtumsatz (ohne Treibstoff) nahm den Angaben zufolge im genannten Zeitraum um 2,9 Prozent zu.
Die Arbeitsmarktlage in der Schweiz hat sich im Dezember 2011 nach Angaben des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) verschlechtert. So erhöhte sich die schweizerische Arbeitslosenquote auf 3,3 Prozent, nachdem sie im Vormonat lediglich bei 3,1 Prozent gestanden hatte. Ferner stellte sich die Zahl der Arbeitslosen Ende Dezember auf 130.662, das waren 9.553 mehr als im Vormonat und 17.974 weniger als im Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 185.706 Stellensuchende registriert, 8.025 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode sank diese Zahl damit um 26.003 Personen (-12,3 Prozent). Die Zahl der bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldeten offenen Stellen verringerte sich um 2.361 auf 15.034 Stellen. Im SMI haben heute Banktitel einen schweren Stand. So werden die letzten beiden Plätze im Schweizer Leitindex mit UBS und Credit Suisse mit Abschlägen von 0,8 bzw. 0,6 Prozent belegt. Julius Baer rücken indes leicht um 0,1 Prozent vor.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.294,06 (-0,20 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.390,59 (-0,40 Prozent) FTSE 100 (London): 5.635,62 (-0,25 Prozent) CAC40 (Paris): 3.131,93 (-0,17 Prozent) MIB (Mailand): 14.583,91 (-0,42 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.324,60 (+0,43 Prozent) SMI (Zürich): 5.996,16 (-0,29 Prozent) ATX (Wien): 1.878,45 (-0,67 Prozent) (09.01.2012/ac/n/m)