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30.11.2012 10:40

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Börsen in Europa am Morgen: Knapp im Plus, STRABAG im Blick

STRABAG zu myNews hinzufügen Was ist das?


Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im frühen Freitaghandel in einem nachrichtenarmen Umfeld knapp im Plus. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gewinnt 0,20 Prozent auf 2.586,88 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,07 Prozent zu auf 2.560,48 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Aufschläge aus.

Der private Konsum in Frankreich hat sich im Oktober nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INSEE leicht verringert. Im Vormonatsvergleich gingen die Verbraucherausgaben um 0,2 Prozent zurück. Für September 2012 war keine Veränderung ermittelt worden. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich der private Verbrauch um 0,5 Prozent. Im französischen Leitindex CAC 40 stehen derzeit die Anteilsscheine des Luxusgüterkonzerns LVMH mit einem Zugewinn von 2,6 Prozent als bester Wert hoch im Kurs. Der Titel profitiert von einem positiven Analystenkommentar. Die rote Laterne wird derweil von Vivendi mit einem Minus von 1,5 Prozent getragen. Im breiten Markt geht es für Valeo um 0,7 Prozent nach oben. Der Automobilzulieferer teilte mit, dass er seinen Geschäftsbereich Access Mechanisms Business für 223 Mio. Euro an das japanische Unternehmen U-Shin verkaufen wird. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden und soll spätestens am 31. März 2013 abgeschlossen sein.

Im österreichischen Leitindex ATX verschlechtern sich STRABAG (STRABAG SE) als schwächster Wert um 1,9 Prozent. Der Baukonzern musste in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres einen deutlichen Ergebnisrückgang hinnehmen und ist in die roten Zahlen gerutscht. Die Gesamtleistung verringerte sich unterdessen leicht. Mit dem Auslaufen des Baubooms in Polen war in diesem Land die größte Reduktion zu verzeichnen. Weiters standen Abnahmen in Tschechien und in der Schweiz Erhöhungen in Deutschland und in Rumänien gegenüber. "Die Umstände in der Bauwirtschaft werden schwieriger, als wir es in den vergangenen Jahren gewohnt waren - das haben wir bereits anlässlich des Halbjahresberichts deutlich gemacht. Nun, nach weiteren drei Monaten, halten wir an dem Ziel einer gegenüber dem Geschäftsjahr 2011 in etwa gleichbleibenden Leistung fest. Das operative Konzernergebnis 2012, das wir mit allenfalls 200 Mio. Euro prognostiziert haben, erscheint uns außerordentlich ambitioniert. Das vierte Quartal wird hierfür entscheidend sein - vor allem was den Verkehrswegebau, das Baustoffgeschäft und die Märkte Osteuropas anbelangt", sagte der Vorstandsvorsitzende Hans Peter Haselsteiner. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich unterdessen Vienna Insurance Group mit einem Wertzuwachs von 1,7 Prozent wieder.

Im schweizerischen Leitindex SMI können sich derweil Swatch Group mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent an die Indexspitze setzen. Dahinter geht es für Richemont um 1,5 Prozent nach oben, während auf dem letzten Platz UBS um 0,8 Prozent nachgeben.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.586,88 (+0,20 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.560,48 (+0,07 Prozent) FTSE 100 (London): 5.877,86 (+0,13 Prozent) CAC40 (Paris): 3.577,18 (+0,23 Prozent) MIB (Mailand): 15.892,63 (+0,03 Prozent) SMI (Zürich): 6.834,00 (+0,08 Prozent) ATX (Wien): 2.303,15 (+0,30 Prozent) (30.11.2012/ac/n/m)

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