DAX6.264-0,3%  Dow12.394-0,2%  Euro1,2346-0,1% 
ESt502.1190,1%  Nas2.827-0,4%  Öl101,70,1% 
TDax751,00,0%  Nikkei8.431-1,3%  Gold1.555-0,4% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

10.08.2010 11:02

Senden

Börsen in Europa am Morgen: Rot regiert, TUI Travel im freien Fall

TUI Travel zu myNews hinzufügen Was ist das?


Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen haben am Dienstag mit Verlusten zu kämpfen. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) gibt aktuell 0,60 Prozent ab auf 2.809,94 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) kommt um 0,51 Prozent zurück auf 2.536,93 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 (ISIN FR0003502079/ WKN A0C302) büßt 0,58 Prozent ein auf 670,04 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden ebenfalls rote Vorzeichen.

Die Vorgaben der Wall Street sind recht positiv. Dagegen wurden heute aus China herbe Abschläge gemeldet. Der Shanghai Composite schloss am Ende mit 2,9 Prozent im Minus. Wie zuvor bekannt wurde, ist der chinesische Handelsbilanzüberschuss im Juli deutlich auf 28,7 Mrd. Dollar gestiegen. Hierbei kletterten die Ausfuhren um 38,1 Prozent auf ein Rekordniveau von 145,5 Mrd. Dollar. Die Importe erhöhten sich allerdings nur um 22,7 Prozent auf 116,8 Mrd. Dollar, was Konjunktursogen schürte. Aus Tokio wurden leichte Verluste gemeldet. Konjunkturseitig werden in den USA die Arbeitsproduktivität, die Großhandelsdaten und am Abend der Zinsentscheid der Fed erwartet.

TUI Travel (TUI Travel) brechen im FTSE 100 in London um fast 9 Prozent ein. Wie Europas größtes Touristikunternehmen bekannt gab, hat sich sein Verlust nach neun Monaten vergrößert, was auf ungünstige Währungseffekte und ein schwächeres Geschäft in Deutschland und Großbritannien zurückzuführen ist. Zudem wurde der Ausblick nach unten korrigiert. Der Nettoverlust nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 409 Mio. Britische Pfund (GBP), gegenüber einem Verlust von 305 Mio. GBP im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag mit 8,22 Mrd. GBP unter dem Vorjahreswert von 8,95 Mrd. GBP. Für das Geschäftsjahr zum 30. September 2010 geht der Konzern vor diesem Hintergrund nun davon aus, dass die Ergebnisse am unteren Ende der Erwartungen liegen werden. Im Finanzsektor geben unter anderem RBS 2,8 Prozent und Lloyds 1,4 Prozent ab. Daneben stehen Rohstoffwerte verstärkt unter Druck. So verlieren Antofagasta 2,4 Prozent, Kazakhmys ebenfalls 2,4 Prozent und Rio Tinto 2,2 Prozent. BHP Billiton geben 2 Prozent ab.

Der französische Energie- und Gasversorger GDF SUEZ (GDF SUEZ ) meldete heute, dass sein Gewinn im ersten Halbjahr um 9,3 Prozent gestiegen ist, was mit einem kalten Winter in Frankreich sowie Investitionen in Energieprojekte zusammenhängt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich demnach auf 3,56 Mrd. Euro. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 3,2 Mrd. Euro ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 42,35 Mrd. Euro. Sämtliche Ziele für die Geschäftsjahre 2010 und 2011 wurden bestätigt. Darüber hinaus wurde mit dem britischen Energieversorger International Power ein Abkommen über einen Zusammenschluss unterzeichnet. Dabei wird GDF künftig 70 Prozent der Anteile an dem neuen Unternehmen New International Power halten, während International Power in Besitz der restlichen 30 Prozent sein wird. GDF SUEZ geben im CAC40 ein halbes Prozent ab. International Power verlieren in London 3,3 Prozent.

Der österreichische Kunststoffhersteller Semperit verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Erlöse lagen bei 330 Mio. Euro, was einem Plus von 11,6 Prozent entspricht. Trotz des massiven Anstiegs der Rohstoffkosten konnte das Ergebnis vor Steuern um 13,6 Prozent auf 39,8 Mio. Euro gesteigert werden. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern nach wie vor eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Semperit gewinnen in Wien 3 Prozent.

Novartis legen im SMI über 1 Prozent zu. Die Europäische Kommission hat am Montag die geplante Übernahme der schweizerischen Alcon , einem auf Augenheilkunde spezialisierten Konzern, durch den Pharmakonzern nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt. Die Genehmigung macht es Novartis allerdings zur Auflage, sich von mehreren Produkten der Sparten Augenheilmittel und Augenpflegemittel im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bzw. in bestimmten Mitgliedstaaten zu trennen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.809,94 (-0,60 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.536,93 (-0,51 Prozent) EURONEXT 100: 670,04 (-0,58 Prozent) FTSE 100 (London): 5.394,04 (-0,30 Prozent) CAC40 (Paris): 3.750,16 (-0,72 Prozent) MIB (Mailand): 21.285,16 (-0,26 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.753,90 (-0,54 Prozent) SMI (Zürich): 6.390,68 (-0,02 Prozent) ATX (Wien): 2.518,99 (-0,35 Prozent) (10.08.2010/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

TUI Travel plc zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
03.05.12TUI Travel overweightBarclays Capital
13.04.12TUI Travel buyBanc of America Securities-Merrill Lynch
02.04.12TUI Travel buyUBS AG
30.03.12TUI Travel underperformExane-BNP Paribas SA
27.03.12TUI Travel buyDeutsche Bank AG
03.05.12TUI Travel overweightBarclays Capital
13.04.12TUI Travel buyBanc of America Securities-Merrill Lynch
02.04.12TUI Travel buyUBS AG
27.03.12TUI Travel buyDeutsche Bank AG
22.03.12TUI Travel overweightBarclays Capital
08.12.11TUI Travel neutralCitigroup Corp.
07.12.11TUI Travel neutralGoldman Sachs Group Inc.
07.12.11TUI Travel neutralExane-BNP Paribas SA
06.12.11TUI Travel neutralCredit Suisse Group
05.12.11TUI Travel neutralCitigroup Corp.
30.03.12TUI Travel underperformExane-BNP Paribas SA
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für TUI Travel plc nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen