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23.01.2012 10:58

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Börsen in Europa am Morgen: Schwacher Start, UBS gesucht

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich zum Wochenbeginn kaum verändert. Wie bereits in den vergangenen Handelstagen lasten die Sorgen um die anhaltenden Schuldenverhandlungen Griechenlands auf der Stimmung der Anleger. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,32 Prozent auf 2.419,15 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt indes um 0,04 Prozent nach auf 2.446,92 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren uneinheitlich.

Das Geschäftsklima im französischen Verarbeitenden Gewerbe hat sich im Januar 2012 verschlechtert. Dies gab die nationale Statistikbehörde INSEE heute bekannt. So verringerte sich der entsprechende saisonbereinigte Stimmungsindex auf 91 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von 94 Punkten gerechnet hatten. Hierbei handelt es sich um den niedrigsten Wert der letzten 21 Monate. Im Vormonat war noch ein Indexstand von 94 Punkten ermittelt worden.

Die Konjunkturerwartungen für den mittel- und osteuropäischen Raum inklusive der Türkei (CEE) haben sich im Januar 2012 indes verbessert. Der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Ersten Group Bank ermittelte Konjunkturindikator CEE, der die Einschätzung der Experten bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region auf Sicht von sechs Monaten widerspiegelt, stieg um 18,8 Punkte auf -26,6 Punkte. Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone kletterten dabei um 30,9 Punkte auf -32,7 Punkte. Die Beurteilung der aktuellen Wirtschaftslage in der CEE-Region liegt im Januar bei -15,2 Punkten und ist damit gegenüber dem Vormonat nur gering verändert. Mit einem Stand von -58,0 Punkten ist auch die Einschätzung der Experten hinsichtlich der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Eurozone fast gleich geblieben.

Aktien von Ahold fallen im niederländischen AEX aktuell um 0,3 Prozent zurück. Der Einzelhandelskonzern hat in der Zeit vom 16. bis einschließlich 20. Januar 2012 insgesamt 2.256.797 Aktien zurückgekauft. Unternehmensangaben zufolge wurden die Anteilsscheine im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms zum Preis von durchschnittlich 10,1833 Euro pro Aktie erworben. Insgesamt entspreche dies einem Kaufpreis von 22,98 Mio. Euro, hieß es. Der Konzern hat das Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,0 Mrd. Euro am 3. März 2011 angekündigt. Bisher wurden im Rahmen dieses Programms 87.508.794 Anteilsscheine für insgesamt rund 799,30 Mio. Euro zurückgekauft.

Papiere von Outokumpu legen aktuell in Helsinki um 10,3 Prozent zu. Einem Medienbericht zufolge will ThyssenKrupp offenbar seine Edelstahlsparte mit dem finnischen Wettbewerber zusammenschließen. Dabei soll ein neuer Edelstahl-Weltmarktführer mit dann 18.000 Mitarbeitern und über 10 Mrd. Euro Umsatz entstehen. Papiere von Nokia gewinnen aktuell 0,4 Prozent hinzu. Nokia Siemens Networks (NSN), ein Joint Venture von Nokia und Siemens , hat sich einem Medienbericht zufolge eine milliardenschwere Kreditfazilität von einem Bankenkonsortium gesichert.

Im Schweizer SMI sind aktuell Finanztitel gesucht. Anteile der UBS setzen sich mit einem Plus von 1,5 Prozent an die Spitze. Auch Julius Baer und Swiss Re können sich mit Zugewinn von jeweils einem halben Prozent auf den vorderen Plätzen behaupten. An letzter Stelle verlieren Richemont 0,7 Prozent an Wert.

Anteilscheine von Barry Callebaut klettern um 1,4 Prozent nach oben. Der Schokoladenhersteller gab heute bekannt, dass er mit dem Konsumgüterkonzern Unilever (-0,3 Prozent) eine neue langfristige globale Partnerschaftsvereinbarung geschlossen hat. Im Zuge der Vereinbarung wird Barry Callebaut rund 22 Mio. Schweizer Franken in den Ausbau seines weltweiten Fabrikationsnetzes investieren, um die Kapazität bereitzustellen, die für diese langfristige Partnerschaft erforderlich ist. Die Produktion der zusätzlichen Volumen wird umgehend aufgenommen und über die nächsten zwölf Monate schrittweise erhöht.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.419,15 (-0,32 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.446,92 (-0,04 Prozent) FTSE 100 (London): 5.743,98 (+0,27 Prozent) CAC40 (Paris): 3.321,31 (-0,01 Prozent) MIB (Mailand): 15.710,37 (+0,50 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.543,70 (-0,21 Prozent) SMI (Zürich): 6.125,01 (+0,04 Prozent) ATX (Wien): 2.048,05 (+1,40 Prozent) (23.01.2012/ac/n/m)

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