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06.02.2013 11:05

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Börsen in Europa am Morgen: Uneinheitlich, ArcelorMittal gesucht

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices weisen im frühen Mittwochhandel nur kleine Kursausschläge aus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 fällt derzeit um 0,16 Prozent auf 2.647,04 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,09 Prozent auf 2.619,11 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich grüne Vorzeichen aus.

Im französischen Leitindex CAC 40 geht es für die Anteilsscheine von ArcelorMittal als bester Wert um 2,3 Prozent nach oben. Der größte Stahlkonzern der Welt musste vor dem Hintergrund von hohen Abschreibungen sowie Überkapazitäten und schwachen Preisen im vierten Quartal einen Verlust von rund 4 Mrd. US-Dollar ausweisen. Damit ergab sich auch auf Gesamtjahressicht ein deutlicher Verlust. Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich das Management derweil vorsichtig optimistisch. Dahinter rücken Lafarge um 2,2 Prozent vor, während die rote Laterne von Vinci mit einem Abschlag von 2,5 Prozent getragen wird.

In der Schweiz verbilligen sich Syngenta als Schlusslicht im SMI um 1,8 Prozent. Der Agrochemiekonzern verbesserte seine Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen lag das Plus sogar bei 10 Prozent. Der Reingewinn konnte unterdessen überproportional gesteigert werden. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich gleichzeitig Adecco mit einem Wertzuwachs von 1,9 Prozent wieder.

In Schweden fahren die Anteilsscheine von Volvo (Volvo AB (B)) um 3,5 Prozent vor. Der Lkw-Hersteller musste im abgelaufenen Quartal einen Gewinneinbruch verkraften.

Die Aktien des niederländischen Telekommunikationskonzerns KPN (Koninklijke KPN) können sich im heutigen Handel nicht von den dramatischen Vortagesverlusten erholen und geben um 3,4 Prozent nach. Gestern teilte der Konzern mit, dass man im vierten Quartal in die Verlustzone gerutscht war und zudem eine Kapitalerhöhung durchführen will.

Bereits gestern meldete sich auch der italienische Energieversorger Enel mit Zahlen zu Wort. So musste man aufgrund der Rezession in Südeuropa im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang verbuchen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag 2012 bei 16,7 Mrd. Euro und damit um 5,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beim Umsatz ging es dagegen um 6,8 Prozent auf nun 84,9 Mrd. Euro nach oben. Die Nettoschulden konnten um 1,7 Mrd. Euro auf 42,9 Mrd. Euro reduziert werden. Der Titel verschlechtert sich um 0,3 Prozent.

Im österreichischen Leitindex ATX notieren mit Lenzing und STRABAG zur Stunde lediglich zwei Werte in der Verlustzone. Die Gewinnerliste wird indes von Verbund mit einem Plus von 2 Prozent angeführt.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.647,04 (-0,16 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.619,11 (+0,09 Prozent) FTSE 100 (London): 6.307,56 (+0,39 Prozent) CAC40 (Paris): 3.693,25 (-0,04 Prozent) MIB (Mailand): 16.682,15 (-0,18 Prozent) SMI (Zürich): 7.447,77 (+0,58 Prozent) ATX (Wien): 2.397,83 (+0,42 Prozent) (06.02.2013/ac/n/m)

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