Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen treten zum Wochenauftakt quasi auf der Stelle. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 liegt aktuell mit 0,09 Prozent im Minus bei 2.520,01 Punkten. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gewinnt dagegen 0,26 Prozent auf 2.302,71 Zähler. Für den in Paris berechneten EURONEXT 100 geht es um 0,04 Prozent nach oben auf 608,70 Stellen. Die europäischen Länderbörsen lassen ebenfalls keine klare Tendenz erkennen.
Die Wall Street hat am Freitag mit mäßigen Verlusten geschlossen. Hintergrund waren enttäuschende Daten vom Arbeitsmarkt. Ferner waren die Daten zum Auftragseingang für Industriegüter negativ. Der Nikkei-Index zog heute in Tokio dennoch um 0,7 Prozent an. Die New Yorker Leitbörse bleibt heute wegen des Feiertags "Independence Day" geschlossen.
Der britische Ölkonzern BP , der angesichts der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zunehmend unter Druck gerät, sucht Presseangaben zufolge einen strategischen Investor, um nach dem deutlichen Kursrückgang eine feindliche Übernahme zu verhindern. Demnach versuchen derzeit BP-Berater, das Interesse bei Konkurrenten und Staatsfonds zu wecken. Diese sollen einen Anteil von 5 bis 10 Prozent an dem Konzern übernehmen, für bis zu 6 Mrd. Britische Pfund. Anderen Zeitungsberichten zufolge gibt es bereits Interessenten aus dem Finanzsektor im Mittleren Osten, die ein strategisches Investment tätigen wollen. Ansonsten werden Exxon Mobil , Total (TOTAL) und Royal Dutch Shell (Royal Dutch Shell Grou a) als mögliche Bieter gehandelt. BP gewinnen als stärkster Wert im FTSE 100 in London 2,4 Prozent. Royal Dutch Shell liegen unverändert im Markt. Am Indexende kommen African Barrick Gold um 2,3 Prozent zurück. Fresnillo geben 1,5 Prozent ab. Im Finanzsektor verloren mitunter Barclays 1,9 Prozent, RBS 1,7 Prozent und Lloyds 1,6 Prozent.
Europas drittgrößte Telefongesellschaft France Télécom will Presseangaben zufolge die Anzahl ihrer weltweiten Kunden bis ins Jahr 2015 deutlich steigern. Demnach beabsichtigt der Konzern, seine Kundenzahl auf 300 Millionen zu erhöhen, von derzeit 190 Millionen. France Télécom gewinnen im CAC40 in Paris 0,2 Prozent. An der Spitze legen EADS 1,8 Prozent zu, dicht gefolgt von STMicroelectronics. Lagardère geben am Indexende 1,3 Prozent ab.
Der niederländische Verlagskonzern Wolters Kluwer hat seine Jahresprognose bestätigt. So gehe man für das laufende Fiskaljahr von einer EBITDA-Marge im Bereich von 20 bis 21 Prozent aus. Der Gewinn je Aktie soll im Bereich von 1,41 bis 1,45 Euro liegen, während der Free Cash Flow bei mindestens 400 Mio. Euro erwartet wird. Die im AEX gelistete Aktie verliert 0,3 Prozent.
Spitzenreiter im Schweizer SMI ist Swisscom mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent. Synthes legen 1,2 Prozent und Richemont 1,1 Prozent zu. Auf der Gegenseite verlieren Transocean 2,6 Prozent.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.520,01 (-0,09 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.302,71 (+0,26 Prozent) EURONEXT 100: 608,70 (+0,04 Prozent) FTSE 100 (London): 4.834,51 (-0,07 Prozent) CAC40 (Paris): 3.347,69 (-0,02 Prozent) MIB (Mailand): 18.979,55 (-0,49 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 9.276,70 (+0,28 Prozent) SMI (Zürich): 5.985,22 (+0,18 Prozent) ATX (Wien): 2.235,06 (+0,06 Prozent) (05.07.2010/ac/n/m)