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24.02.2011 11:05

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Börsen in Europa am Morgen: Verluste, Crédit Agricole legen nach Zahlen zu

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten Europäischen Börsen zeigen sich im frühen Donnerstaghandel nach negativen Vorgaben aus den USA und Japan in schwacher Verfassung. Zudem belastet der steigende Ölpreis. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verschlechtert sich aktuell um 0,61 Prozent auf 2.936,88 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt indes um 0,64 Prozent nach auf 2.667,62 Zähler. Der in Paris berechnete EURONEXT 100 verliert 0,37 Prozent auf 716,28 Stellen. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Minus.

Royal Bank of Scotland (RBS) (Royal Bank of Scotland (RBS)) konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 einen deutlich geringeren Verlust erzielen. Die Erwartungen der Analysten wurden jedoch verfehlt, was auf gestiegene Kreditausfälle in Irland und rückläufige Gewinne im Investment Banking zurückzuführen ist. So belief sich der den Aktionären zurechenbare Nettoverlust auf 1,13 Mrd. Britische Pfund (GBP), gegenüber einem Verlust von 3,61 Mrd. GBP im Vorjahreszeitraum. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 406,5 Mio. GBP ausgegangen. Die Aktie der Großbank verbilligt sich um 2,5 Prozent.

In Frankreich können die Anteilsscheine der Crédit Agricole als bester Wert im CAC 40 derzeit um 4,9 Prozent zulegen. Die Bankgesellschaft hat im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet. Zurückzuführen war dies vor allem auf eine Abschreibung in Zusammenhang mit der Beteiligung an der italienischen Intesa Sanpaolo . Die Erwartungen wurden allerdings geschlagen. Im Gesamtjahr konnte indes angesichts geringerer Rückstellungen für Kreditausfälle ein Gewinnzuwachs um 12 Prozent verbucht werden. Der Nettoverlust belief sich im Schlussquartal auf 328 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 433 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von 422 Mio. Euro ausgegangen. Die Erträge (Net Banking Income) stiegen um 8,1 Prozent auf 4,86 Mrd. Euro. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010 lag der Nettogewinn bei 1,26 Mrd. Euro, nach 1,13 Mrd. Euro im Vorjahr. Die Erträge kletterten um 12,2 Prozent auf 20,13 Mrd. Euro. Gleichzeitig verliert die Aktie von France Télécom 2 Prozent an Wert. Die Telefongesellschaft steigerte ihren Gewinn im Geschäftsjahr 2010 deutlich. Der Nettogewinn belief sich auf 4,88 Mrd. Euro, nach 3,02 Mrd. Euro im Vorjahr. Das um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 15,64 Mrd. Euro, im Vergleich zu 15,8 Mrd. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem EBITDA von 15,4 Mrd. Euro ausgegangen. Der Umsatz kletterte um 1,5 Prozent auf 45,50 Mrd. Euro. Der organische Cash-Flow erreichte 8,11 Mrd. Euro (Vorjahr: 8,22 Mrd. Euro). Für 2011 hält der Konzern an seinen Zielen fest und geht demnach weiterhin von einem organischen Cash-Flow von rund 8 Mrd. Euro aus. Am Indexende geben Vallourec um 5,3 Prozent nach.

AEGON verbilligen sich um 3,8 Prozent. Der Versicherer verlautbarte, dass er im vierten Quartal einen Gewinnrückgang verbuchen musste, was mit geringeren Investment-Gewinnen und höheren Sonderbelastungen zusammenhängt. Zudem will der Konzern weitere Staatshilfen zurückzahlen. Der Nettogewinn belief sich auf 318 Mio. Euro, nach 393 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 252,5 Mio. Euro ausgegangen. Der bereinigte Gewinn vor Steuern nahm von 478 Mio. Euro im vierten Quartal 2009 auf nun 489 Mio. Euro zu. Hier hatten Analysten jedoch 502,3 Mio. Euro erwartet. Darüber hinaus teilte AEGON mit, dass man weitere Staatshilfen in Höhe von 750 Mio. Euro zurückzahlen will und dazu 173,6 Millionen Anteilsscheine ausgeben wird.

EVN (EVN) konnte im ersten Quartal mit einem Umsatzplus aufwarten. So lag der Umsatz des Energieversorgers im Berichtszeitraum mit 802,2 Mio. Euro um 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Konzernergebnis stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode dank eines verbesserten Finanzergebnisses um 18,6 Prozent auf 87,9 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie lag mit 51 Cent über dem Vorjahreswert von 45 Cent. Der Titel verbessert sich um 0,6 Prozent.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.936,88 (-0,61 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.667,62 (-0,64 Prozent) EURONEXT 100: 716,28 (-0,37 Prozent) FTSE 100 (London): 5.894,20 (-0,50 Prozent) CAC40 (Paris): 3.996,69 (-0,41 Prozent) MIB (Mailand): 21.900,73 (-0,13 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 10.622,90 (-0,10 Prozent) SMI (Zürich): 6.532,24 (-1,37 Prozent) ATX (Wien): 2.861,69 (-0,22 Prozent) (24.02.2011/ac/n/m)

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