12.11.2012 10:41
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Börsen in Europa am Morgen: Verluste, EADS im Blick

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im frühen Montaghandel knapp in der Verlustzone. Dabei belasten auch negative Konjunkturdaten aus Japan. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,30 Prozent auf 2.472,49 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,16 Prozent nach auf 2.517,69 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich Abschläge aus.

EADS (EADS) fliegen mit einem Abschlag von 1,5 Prozent hinterher. Gegen den Luft- und Raumfahrtkonzern ermitteln Presseangaben zufolge Staatsanwaltschaften in ganz Europa wegen Geschäften mit Österreich. Der Vorwurf lautet auf Bestechung und Untreue, Geldwäsche und Betrug. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im französischen Leitindex CAC 40 die Anteilsscheine der Publicis Groupe mit einem Wertzuwachs von 3,3 Prozent wieder. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von den Titeln von Crédit Agricole, die sich als Schlusslicht um 2 Prozent verbilligen.

Bereits am Freitag verlautbarte der Software-Hersteller Fabasoft seine vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013. Demnach verringerten sich die Umsatzerlöse. EBITDA und EBIT entwickelten sich ebenfalls rückläufig. Die Aktie fällt um 0,4 Prozent. Daneben tendiert die Aktie des Industriekonzerns Semperit nahezu unverändert. Der Konzern teilte ebenfalls schon am Freitag mit, dass die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde und das deutsche Bundeskartellamt die Akquisition der malaysischen Latexx Partners Berhad genehmigt haben. Damit unterliegt die Akquisition keinen aufschiebenden Bedingungen mehr und kann vollzogen werden. Das gleiche gilt für das laufende Angebot für alle ausstehenden Aktien und Optionsscheine von Latexx Partners, welches über die 100-prozentige Tochtergesellschaft Semperit Investments Asia Pte Ltd erfolgt. Insgesamt hat sich Semperit bisher auf der verwässerten Basis von 274,7 Mio. Aktien (nach der möglichen Ausnutzung aller Optionsscheine) einen Anteil von 70,2 Prozent an Latexx Partners gesichert. Im österreichischen Leitindex ATX notieren zur Stunde mit Conwert Immobilien, Andritz, Strabag und Verbund lediglich vier Werte in der Gewinnzone. Die rote Laterne wird unterdessen von Lenzing mit einem Minus von 1,8 Prozent getragen.

Eine Meldung gibt es heute auch aus der Schweiz. Julius Bär Gruppe teilte mit, dass sie und die Mailänder Kairos Investment Management S.p.A. eine Vereinbarung getroffen haben, in Italien gemeinsam einen führenden Onshore-Vermögensverwalter aufzubauen. Den Angaben zufolge wird Julius Baer SIM Italien in Kairos integriert und gleichzeitig erwirbt Julius Bär eine Beteiligung von 19,9 Prozent an Kairos. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Regulatoren und wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2013 abgeschlossen. Weiterhin kamen die beiden Parteien überein, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, in Italien eine neue Privatbank aufzubauen. Die Aktie verteuert sich um 0,4 Prozent. Wie unterdessen bereits am Freitag bekannt gegeben wurde, muss der Nahrungsmittelhersteller Nestlé in den USA mehrere Chargen seines Schokopulvergetränks Nesquik zurückrufen. Wie es heißt, besteht die Gefahr, dass eine Zutat mit Salmonellen kontaminiert sein könnte. So erklärte das Unternehmen, dass sein Kalziumkarbonat-Zulieferer aus diesem Grund einige seiner Chargen zurückgerufen habe. Der Titel verschlechtert sich um 0,1 Prozent. Spitzenreiter im SMI sind derzeit Swisscom mit einem Plus von 0,8 Prozent, während sich gleichzeitig Credit Suisse am Indexende um 1,2 Prozent verbilligen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.472,49 (-0,30 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.517,69 (-0,16 Prozent) FTSE 100 (London): 5.776,13 (+0,11 Prozent) CAC40 (Paris): 3.414,12 (-0,28 Prozent) MIB (Mailand): 15.131,89 (-0,32 Prozent) SMI (Zürich): 6.695,75 (-0,29 Prozent) ATX (Wien): 2.177,95 (-0,24 Prozent) (12.11.2012/ac/n/m)

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Nach Flugzeugunglücken
Der europäische Flugzeughersteller Airbus will seine Großraumjets A350 und A380 künftig mit auswerfbaren Flugdatenschreibern ausstatten.
01:20 Uhr
Airbus Scrapped 'Auto Avoid' Technology (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
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27.03.2015Airbus Group (ehemals EADS) Equal-WeightMorgan Stanley
18.03.2015Airbus Group (ehemals EADS) overweightJP Morgan Chase & Co.
13.03.2015Airbus Group (ehemals EADS) kaufenIndependent Research GmbH
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