-->-->
11.10.2011 10:51
Bewerten
 (0)

Börsen in Europa am Morgen: Verluste, Givaudan legen zu

Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Indizes befinden sich nach den starken Vortagesgewinnen im frühen Dienstaghandel wieder auf dem Rückzug. Die europäische Schuldenkrise steht weiter im Fokus der Investoren. Das slowakische Parlament wird als letztes Euro-Land über die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms entscheiden. Dabei droht von dieser Seite ein Nein, was eine schnelle Umsetzung der Erweiterung verhindern würde. Indes wird Alcoa heute nach US-Handelsende traditionell die neue Berichtssaison einläuten. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 1,01 Prozent auf 2.297,46 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,92 Prozent auf 2.233,66 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Minus.

In der Schweiz geht es für die Aktie von Givaudan um 1,1 Prozent nach oben. Der Duft- und Aromenhersteller musste im dritten Quartal einen klaren Umsatzrückgang hinnehmen. Allerdings wurden die mittelfristigen Ziele bestätigt. So lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 966 Mio. Schweizer Franken (CHF) um 10,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 1,08 Mrd. CHF. In Lokalwährungen konnte Givaudan aber einen Umsatzanstieg von 5,4 Prozent ausweisen. In den ersten neun Monaten 2011 belief sich der Konzernumsatz auf 2,97 Mrd. CHF, was einem Rückgang um 9,5 Prozent zur Vorjahresperiode entspricht. In Lokalwährungen wurde wiederum ein Plus von 4,7 Prozent verzeichnet. Wie der Konzern weiter ausführte, peilt er mittelfristig weiterhin ein jährliches organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an, wobei ein Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent unterstellt wird. Spitzenreiter im SMI ist allerdings der Titel von Actelion mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent, während sich am Indexende Credit Suisse um 2,3 Prozent verbilligen.

In Frankreich steigen im breiten Markt für die Papiere von Arkema (ArkemaAct) um 0,4 Prozent, nachdem der Chemiekonzern seine Geschäftsziele für das laufende Fiskaljahr bestätigt hat. So geht Arkema nach wie vor von einem EBITDA von mehr als 1 Mrd. Euro für das Fiskaljahr 2011 aus. Mittelfristig will Arkema zu einem der weltweit führenden Spezialchemiekonzerne aufsteigen, wobei man zu den profitabelsten der Branche gehören will.

Der Minenkonzern Eurasian Natural Resources (ENRC) verlautbarte heute, dass seine Directors einstimmig entschieden haben, von der Call-Option zum Erwerb der ausstehenden Anteile des Kohleproduzenten Shubarkol Gebrauch zu machen. Den Angaben zufolge will ENRC bis zu 2.638.103 Shubarkol-Anteile von der Eurasian Industrial Company JSC (EIC) erwerben. Der Kaufpreis beläuft sich dabei auf insgesamt bis zu 600 Mio. US-Dollar, wobei zusätzlich Verbindlichkeiten in Höhe von rund 50 Mio. US-Dollar übernommen werden. Shubarkol ist einer der größten Kohleproduzenten Kasachstans. Die Anteilsscheine geben um 3,1 Prozent nach.

Flughafen Wien (Flughafen Wien) verbessern sich nach Fluggastzahlen für den Monat September um 1 Prozent. So hat der Flughafenbetreiber im Berichtszeitraum insgesamt 2.098.055 Fluggäste abgefertigt, was einem Plus von 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Das Höchstabfluggewicht (Maximum Take Off Weight) stieg um 0,9 Prozent, die Flugbewegungen verzeichneten ein Plus von 0,4 Prozent und das Frachtaufkommen sank um 7,9 Prozent.

Wie bereits gestern bekannt gegeben wurde, will der schwedische Nutzfahrzeughersteller Scania (Scania AB (B)) seine Lkw-Produktion drosseln. Den Angaben zufolge werde man ab November die Produktion im Nutzfahrzeugbereich in Europa zurückfahren. In diesem Zusammenhang wurde auf eine merkliche Verlangsamung der Nachfrageentwicklung in einigen Einzelmärkten verwiesen. Nach Aussage von Scania hätten die Schuldenkrise in der Eurozone und den USA auch ihre Spuren in der Realwirtschaft hinterlassen und zu Kaufzurückhaltungen bei vielen Kunden geführt. Dies habe nicht nur in Europa, sondern auch in den Märkten des Mittleren Ostens Spuren hinterlassen. Insgesamt werde die Gesamtproduktion im Vergleich zum Ende des abgelaufenen dritten Quartals damit weltweit um 10 bis 15 Prozent heruntergefahren. Das Papier fährt mit einem Abschlag von 0,2 Prozent hinterher.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.297,46 (-1,01 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.233,66 (-0,92 Prozent) FTSE 100 (London): 5.354,33 (-0,83 Prozent) CAC40 (Paris): 3.126,77 (-1,10 Prozent) MIB (Mailand): 15.996,90 (-0,63 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.800,20 (-1,04 Prozent) SMI (Zürich): 5.684,69 (-0,59 Prozent) ATX (Wien): 1.946,40 (-1,46 Prozent) (11.10.2011/ac/n/m)

Nachrichten zu Givaudan AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Givaudan AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.07.2016Givaudan HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.07.2016Givaudan overweightJP Morgan Chase & Co.
19.07.2016Givaudan buyDeutsche Bank AG
19.07.2016Givaudan NeutralBNP PARIBAS
19.07.2016Givaudan UnderweightBarclays Capital
19.07.2016Givaudan overweightJP Morgan Chase & Co.
19.07.2016Givaudan buyDeutsche Bank AG
30.06.2016Givaudan overweightJP Morgan Chase & Co.
22.06.2016Givaudan buyDeutsche Bank AG
15.04.2016Givaudan buyBaader Wertpapierhandelsbank
20.07.2016Givaudan HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
19.07.2016Givaudan NeutralBNP PARIBAS
30.06.2016Givaudan neutralKepler Cheuvreux
16.03.2016Givaudan NeutralGoldman Sachs Group Inc.
10.02.2016Givaudan NeutralUBS AG
19.07.2016Givaudan UnderweightBarclays Capital
18.07.2016Givaudan SellSociété Générale Group S.A. (SG)
27.05.2016Givaudan UnderweightBarclays Capital
19.04.2016Givaudan SellSociété Générale Group S.A. (SG)
20.10.2015Givaudan UnderweightBarclays Capital
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Givaudan AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen

Meistgelesene Givaudan News

Keine Nachrichten gefunden.
Weitere Givaudan News
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Welcher Darsteller verdient am meisten?
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->