Zürich (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen präsentieren sich am Dienstagmorgen etwas schwächer. Der Dow Jones Euro Stoxx 50 gibt aktuell 0,08 Prozent ab auf 2.999,83 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 kommt daneben um 0,01 Prozent zurück auf 2.679,87 Zähler. Für den in Paris berechneten EURONEXT 100 geht es um 0,08 Prozent nach unten auf 714,47 Stellen. Die europäischen Länderbörsen melden mehrheitlich Verluste.
Die US-Börsen haben am Vorabend leicht positiv geschlossen, wobei sich im Vergleich zum Handelsschluss in Europa keine größeren Veränderungen mehr ergeben haben. Nachbörslich hat der Aluminiumriese Alcoa seine Ergebnisse für das Auftaktquartal präsentiert. Auf bereinigter Basis wurde die durchschnittliche Gewinnprognose erfüllt. Die Umsatzentwicklung hat allerdings enttäuscht. In Tokio verlor der Nikkei-Index heute 0,8 Prozent. Im weiteren Handelsverlauf stehen in den USA die Handelsbilanz sowie die Ein- und Ausfuhrpreise auf dem Programm.
Wie der französische Luxusgüterkonzern LVMH (LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton) bekannt gab, ist sein Umsatz im ersten Quartal um 11 Prozent gestiegen, was auf eine stärkere Nachfrage nach Louis Vuitton-Accessoires und eine Aufstockung der Bestände seitens der Großhändler zurückzuführen ist. Demnach belief sich der Konzernumsatz auf 4,47 Mrd. Euro. Organisch wurde ein Umsatzwachstum von 13 Prozent ausgewiesen. Analysten waren im Vorfeld von Erlösen von 4,2 Mrd. Euro ausgegangen. Laut dem Konzern habe man im Berichtszeitraum von einer starken Erholung in den USA und Europa sowie einer anhaltend guten Performance in Asien profitieren können. Die Aktie gewinnt im CAC40 in Paris 2,2 Prozent. An der Spitze legen Pernod Ricard 3 Prozent zu. Daneben rücken Alcatel-Lucent um 2,5 Prozent und Michelin um 1,8 Prozent vor. Schneider Electric geben als Schlusslicht 1,5 Prozent ab.
Stärkster Wert im FTSE 100 ist Legal & General mit einem Zuwachs von 2,1 Prozent. Daneben gewinnen Diageo 1,8 Prozent und Next 1,7 Prozent. Antofagasta verlieren als Schlusslicht 2,4 Prozent. Außerdem büßen Kazakhmys 2 Prozent, Vedanta ebenfalls 2 Prozent, Lonmin 1,6 Prozent und Fresnillo 1,6 Prozent ein.
Gestützt auf die Umsatzzahlen von LVMH gewinnen Swatch im SMI 0,9 Prozent. Richemont verteuern sich daneben um 0,6 Prozent. Außerdem rücken Novartis um 0,4 Prozent, Julius Bär um 0,3 Prozent und Synthes um 0,2 Prozent vor. Syngenta geben am Indexende 1,6 Prozent ab. ABB verlieren 1,1 Prozent und Roche 0,3 Prozent. Der Pharmakonzern hat mit Elron Electronic (Elron Electronic Industries) eine Vereinbarung geschlossen, nach der Roche 100 Prozent an der Medingo Ltd. erwerben wird, einer Tochter im Mehrheitsbesitz der Elron-Gruppe. Den Angaben zufolge befasst sich Medingo mit der Entwicklung und Vermarktung einer teilweise wiederverwendbaren Insulinpflasterpumpe. Gemäß der Vereinbarung werde Roche den Medingo-Aktionären eine Sofortzahlung von 160 Mio. Dollar sowie bis zu 25 Prozent der Sofortzahlung als erfolgsabhängige Meilensteinzahlungen leisten.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.999,83 (-0,08 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.679,87 (-0,01 Prozent) EURONEXT 100: 714,47 (-0,08 Prozent) FTSE 100 (London): 5.771,76 (-0,10 Prozent) CAC40 (Paris): 4.045,56 (-0,12 Prozent) MIB (Mailand): 23.289,85 (-0,01 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 11.513,30 (+0,46 Prozent) SMI (Zürich): 6.894,93 (-0,23 Prozent) ATX (Wien): 2.772,01 (-0,52 Prozent) (13.04.2010/ac/n/m)