13.11.2012 10:46
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Börsen in Europa am Morgen: Verluste, Vodafone unter Druck

Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes verzeichnen im frühen Dienstaghandel Abschläge. Neben Sorgen um Griechenland wird dabei die Kauflaune der Investoren auch durch teilweise enttäuschende Quartalsbilanzen eingetrübt. Der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert 0,51 Prozent auf 2.460,93 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 gibt um 0,45 Prozent nach auf 2.501,80 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen Abschläge aus.

Für eine Enttäuschung sorgte in Großbritannien der Mobilfunkbetreiber Vodafone Group . So musste man im abgelaufenen ersten Halbjahr einen hohen Verlust nach einem Vorjahresgewinn ausweisen, was in erster Linie auf eine massive Sonderbelastung zurückzuführen ist. Auf bereinigter Basis konnte man die Erwartungen jedoch übertreffen. Der Umsatz verringerte sich derweil. Für das laufende Geschäftsjahr 2013 rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten operativen Gewinn am oberen Ende der Planspanne von 11,1 bis 11,9 Mrd. GBP (Vorjahr: 11,5 Mrd. GBP). Der Free Cash-Flow wird indes am unteren Ende des Planspanne von 5,3 bis 5,8 Mrd. GBP (Vorjahr: 6,1 Mrd. GBP) erwartet. Der Titel fällt um 3,5 Prozent. An der Indexspitze des britischen Leitindex FTSE 100 rücken ITV um 5,6 Prozent vor. Daneben legen auch noch CRH und Associated British Foods um mehr als 1 Prozent zu. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich derweil Eurasian mit einem Minus von 4 Prozent wieder.

Wienerberger verteuern sich als Spitzenreiter im österreichischen Leitindex ATX um 2,3 Prozent. Der Baumaterialhersteller konnte im dritten Quartal ein Umsatz- und operatives Ergebniswachstum erzielen. Diese positive Entwicklung war vor allem dem neu hinzugekommenen Rohrgeschäft zu verdanken. Durch die Umsatz- und Ergebnisbeiträge von Pipelife konnten Rückgänge im Ziegelgeschäft mehr als ausgeglichen werden. Für das Gesamtjahr geht Wienerberger von anhaltend schwachem Marktumfeld aus und erwartet abhängig von der Witterung bis Jahresende in etwa ein operatives EBITDA auf Vorjahresniveau. Daneben verzeichnen im ATX lediglich noch Conwert Immobilien und Österreichische Post grüne Vorzeichen. Die rote Laterne wird unterdessen von Strabag mit einem Wertverlust von 2,2 Prozent getragen.

Swiss Life Holding (Swiss Life) geben um 0,3 Prozent nach. Der Lebensversicherer konnte in den ersten neun Monaten einen leichten Zuwachs der Prämieneinnahmen verzeichnen. Syngenta gab derweil heute den Beginn des Übernahmeangebots für alle ausstehenden Aktien und Bezugsrechte der belgischen Agro-Biotech-Gesellschaft Devgen (deVGen NVAct) bekannt. Die Absicht, ein Übernahmeangebot zu unterbreiten, war am 21. September 2012 kommuniziert worden. Die Aktie des Agrochemiekonzerns verteuert sich um 0,2 Prozent. Daneben notieren im schweizerischen Leitindex SMI nur noch Givaudan, Geberit und Adecco in der Gewinnzone, während sich die Anleger gleichzeitig bevorzugt von den Titeln von Credit Suisse trennen, die auf dem letzten Platz um 1,3 Prozent nachgeben.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.460,93 (-0,51 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.501,80 (-0,45 Prozent) FTSE 100 (London): 5.727,93 (-0,68 Prozent) CAC40 (Paris): 3.386,93 (-0,72 Prozent) MIB (Mailand): 15.082,72 (-0,26 Prozent) SMI (Zürich): 6.674,29 (-0,33 Prozent) ATX (Wien): 2.167,05 (-0,75 Prozent) (13.11.2012/ac/n/m)

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