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12.10.2011 10:49

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Börsen in Europa am Morgen: Wenig verändert, Burberry nach Zahlen auf dem Vormarsch

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Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Indizes notieren im frühen Mittwochhandel wenig verändert. Als Belastungsfaktoren sind dabei das vorläufige Nein des slowakischen Parlaments zur Erweiterung des Euro-Rettungsschirms und der eher enttäuschenden Quartalsausweis von Alcoa auszumachen. Grundsätzlich bleibt die Stimmung am Markt aber positiv. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,46 Prozent auf 2.326,70 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,02 Prozent auf 2.249,86 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren mehrheitlich im Plus.

Das slowakische Parlament hat am späten Dienstagabend die Aufstockung des europäischen Rettungsschirms EFSF mehrheitlich abgelehnt. Die Slowakei war das letzte Euro-Mitglied, welches dem EFSF hätte zustimmen müssen. Mit der Ablehnung des EFSF ist die derzeitige Regierung unter der Führung von Premierministerin Iveta Radicova am Ende. Radicova hatte die Abstimmung mit einer Vertrauensfrage verknüpft. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass in den kommenden Tagen erneut über den EFSF abgestimmt wird.

Burberry Group (Burberry Group) konnte seinen Umsatz im zweiten Quartal um 29 Prozent steigern und profitierte dabei von neuen Filialen und einer starken Nachfrage in China. So belief sich der Umsatz in den drei Monaten zum 30. September 2011 auf 463 Mio. Britische Pfund (GBP), im Vergleich zu 359 Mio. GBP im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Vorfeld Erlöse von 448 Mio. GBP erwartet. Für das erste Halbjahr wurde ein Umsatz von 830 Mio. GBP ausgewiesen, gegenüber 641 Mio. GBP in den entsprechenden sechs Monaten des Vorjahres. Die Papiere des Luxusartikelherstellers verteuern sich um 2,7 Prozent. Daneben geht es für BAE Systems um 0,3 Prozent nach oben. Der Rüstungskonzern geht für das laufende Fiskaljahr von einem Ergebnis im Rahmen der Erwartungen aus. So hat sich das Geschäft bislang im Rahmen der vom Management geäußerten Erwartungen entwickelt. Nach Einschätzung von BAE Systems dürfte es in Zusammenhang mit Flutschäden am US-Werk Johnson City zu kurzfristigen Lieferverzögerungen kommen, negative Auswirkungen auf das Konzernergebnis sind jedoch nicht zu erwarten. Allerdings geht BAE Systems angesichts der restriktiveren Auftragsvergabepraxis der US-Regierung kurzfristig von Beeinträchtigungen aus. Dem wird man durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen und Effizienzsteigerungen begegnen. Insgesamt geht man für das laufende Fiskaljahr von einem bereinigten Ergebnis je Aktie auf Vorjahresniveau aus.

In den Niederlanden stehen derzeit die Aktien des Chip-Ausrüsters ASML Holding mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent im Blick. Der weltgrößte Hersteller von Lithographiesystemen konnte im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung erzielen und die Erwartungen schlagen. Dabei profitierte man von einem starken Geschäftsmodell und einer soliden Nachfrage. Der Jahresumsatzausblick wurde bestätigt. Zudem wird für das laufende Quartal ein stärkerer Auftragseingang erwartet. Für 2012 wurde indes keine Prognose gegeben. Der Nettogewinn belief sich auf 355 Mio. Euro, nach 269 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich von 1,18 Mrd. Euro auf 1,46 Mrd. Euro. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 323 Mio. Euro und einem Umsatz von 1,39 Mrd. Euro ausgegangen. Die Bruttomarge betrug im Berichtszeitraum 42,1 Prozent.

In Österreich geht es derzeit für Sanochemia Pharmazeutika um 0,7 Prozent nach unten. Das Unternehmen verlautbarte heute, dass seine Tochter Alvetra u. Werfft GmbH das europäische Zulassungsverfahren MRP (Mutual Recognition Procedure) für Alvegesic, ein Produkt der veterinärpharmazeutischen Linie, erfolgreich abschließen konnte. So konnten für nahezu alle EU-Mitgliedsstaaten, die am MRP-Verfahren beteiligt waren, die landesspezifischen Marktzulassungen umgesetzt werden. Damit sei der Weg zur europaweiten Vermarktung von Sanochemias derzeit wichtigstem Veterinärprodukt geebnet und der Ausbau des Europageschäfts werde planmäßig in 2012 gestartet.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.326,70 (+0,46 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.249,86 (+0,02 Prozent) FTSE 100 (London): 5.397,23 (+0,03 Prozent) CAC40 (Paris): 3.159,84 (+0,20 Prozent) MIB (Mailand): 16.137,90 (+0,63 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.845,10 (-0,00 Prozent) SMI (Zürich): 5.743,69 (+0,20 Prozent) ATX (Wien): 1.958,63 (+1,64 Prozent) (12.10.2011/ac/n/m)

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