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04.01.2013 10:52

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Börsen in Europa am Morgen: Wenig verändert, Telekom Austria im Blick

Telekom Austria zu myNews hinzufügen Was ist das?


Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes tendieren im frühen Freitaghandel wenig verändert. Im Vorfeld des am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktberichts halten sich die Anleger mit größeren Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 0,08 Prozent auf 2.699,09 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verbessert sich um 0,10 Prozent auf 2.643,06 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen negative Vorzeichen aus.

Eine Meldung gab es bereits gestern aus Österreich. Telekom Austria hat den Erwerb der YESSS! Telekommunikation GmbH von der Orange Austria Telecommunication GmbH vollzogen. Am 27. November 2012 hatte das Kartellgericht den Erwerb von YESSS! durch Telekom Austria ohne Auflagen genehmigt. Die Genehmigungsentscheidung wurde am 21. Dezember 2012 rechtskräftig. Nach Eintritt sämtlicher Bedingungen, insbesondere des Closings des Erwerbs von Orange Austria durch Hutchison 3G Austria Holdings GmbH, fand gestern das Closing der Transaktion und die Kaufpreiszahlung statt. Der Erwerb der Immaterialgüterrechte für die Marke "One" wurde ebenfalls gestern vollzogen; das Closing des Erwerbs der weiteren Vermögensgegenstände folgt schrittweise. Die Aktie verbilligt sich um 0,6 Prozent. Spitzenreiter im österreichischen Leitindex ATX sind derzeit Wienerberger mit einem Zugewinn von 0,8 Prozent. Dahinter geht es für CA Immobilien Anlagen und AMAG Austria Metall um 0,6 Prozent bzw. 0,5 Prozent nach oben. Die rote Laterne wird indes von Schoeller-Bleckmann mit einem Minus von 1,9 Prozent getragen.

Im französischen Leitindex CAC 40 stehen die Anteilsscheine von Gemalto mit einem Zugewinn von 1,8 Prozent ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von den Aktien von ArcelorMittal, die als Schlusslicht um 1,4 Prozent nachgeben.

In der Schweiz gab es gestern eine Nachricht zum Ölbohrkonzern Transocean . So wurde ein Vergleich mit der US-Regierung geschlossen. Die Gesellschaft wird im Zusammenhang mit der Ölpest im Golf von Mexiko insgesamt 1,4 Mrd. US-Dollar als Gegenleistung für die Beilegung von Zivil- und potenziellen Strafklagen zahlen. Der Titel verbessert sich auf Platz eins der Gewinnerliste im SMI um 2,6 Prozent. Auf den letzten Plätzen geht es für Swatch Group und UBS um mehr als 1 Prozent nach unten.

Wie ebenfalls bereits gestern bekannt gegeben wurde, hat die mehrheitlich zum italienischen Automobilkonzern Fiat gehörende Chrysler Group LLC ihren US-Absatz im Dezember 2012 kräftig ausgeweitet und den besten Dezember-Wert seit 2007 erzielt. So stieg der Absatz in den USA im Berichtsmonat um 10 Prozent auf 152.367 Einheiten. Im Dezember 2011 hatte sich der Absatz noch auf 138.019 Einheiten belaufen. Fiat fahren um 1,5 Prozent vor.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.699,09 (-0,08 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.643,06 (+0,10 Prozent) FTSE 100 (London): 6.046,90 (-0,01 Prozent) CAC40 (Paris): 3.713,09 (-0,22 Prozent) MIB (Mailand): 16.906,49 (-0,02 Prozent) SMI (Zürich): 7.017,49 (-0,04 Prozent) ATX (Wien): 2.473,07 (-0,56 Prozent) (04.01.2013/ac/n/m)

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