12.11.2008 13:05
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Börsen in Europa widerstehen schwachen Vorgaben aus Übersee


Paris (aktiencheck.de AG) - Die europäischen Börsen trotzen den negativen Vorgaben aus den USA und Asien. So gewinnt der Dow Jones Euro Stoxx 50 aktuell 0,61 Prozent und notiert bei 2.498,70 Punkten. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 legt um 0,13 Prozent zu auf 2.212,26 Zähler. Auch die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich grüne Vorzeichen aus.

Die italienische Bankgesellschaft UniCredit verbuchte im dritten Quartal trotz hoher Einmalbelastungen in Zusammenhang mit der Finanzkrise ein positives Ergebnis. In der Folge gewinnen die Aktien derzeit über 5 Prozent. Andere Finanztitel wurden hingegen deutlich stärker von der Finanzmarktkrise belastet. So verlieren Swiss Life derzeit über 14 Prozent, nachdem der Versicherungskonzern zuvor seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr nach unten revidiert hat.

In Wien gewinnen A-TEC trotz Ergebnisrückgang über 4 Prozent und Telekom Austria nach einem operativen Ergebnisanstieg mehr als 1 Prozent.

Auch Energieerzeuger entwickeln sich heute positiv. So ziehen die Papiere von Electricite de France in Paris um über 1 Prozent an, während Scottish & Southern in London um über 4 Prozent zulegt. EDF hat seine Gewinnprognose bekräftigt, während Scottish & Southern im laufenden Jahr einen Gewinn vor Steuern erwarten.

Indexstände (12:15 Uhr):

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.498,70 (+0,61 Prozent)
Dow Jones STOXX 50: 2.212,26 (+0,13 Prozent)
FTSE 100 (London): 4.286,82 (+0,94 Prozent)
CAC40 (Paris): 3.366,21 (+0,89 Prozent)
MIB 30 (Mailand): 21.791,00 (+1,63 Prozent)
IBEX 35 (Madrid): 8.968,40 (+0,63 Prozent)
SMI (Zürich): 5.867,85 (-0,22 Prozent)
ATX (Wien): 1.945,67 (-2,38 Prozent)

Unternehmensmeldungen:

Die italienische Bankgesellschaft UniCredit S.p.A. (UniCredito Italiano) verbuchte im dritten Quartal trotz hoher Einmalbelastungen in Zusammenhang mit der Finanzkrise ein positives Ergebnis.

Die Swiss Life Holding AG (ISIN CH0014852781/ WKN 778237) hat ihre Gewinnerwartung für das Gesamtjahr nach unten revidiert.

Der österreichische Industriekonzern A-TEC Industries AG (ISIN AT00000ATEC9/ WKN A0LFDH) hatte im dritten Quartal mit den Auswirkungen der eingetrübten konjunkturellen Rahmenbedingungen in den Hauptabsatzmärkten zu kämpfen.

Die Telekom Austria AG (ISIN AT0000720008/ WKN 588811) konnte im dritten Quartal bei steigenden Umsatzerlösen einen operativen Ergebnisanstieg vorweisen. (12.11.2008/ac/n/m)



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