22.11.2012 10:49
Bewerten
 (0)

Keine Kompromisse: Cameron bleibt vor EU-Haushaltsgipfel hart

Britenrabatt gefordert: Keine Kompromisse: Cameron bleibt vor EU-Haushaltsgipfel hart | Nachricht | finanzen.net
Britenrabatt gefordert

Großbritanniens Premierminister David Cameron startet kämpferisch in die Verhandlungen zum mehrjährigen EU-Haushaltsplan.

"Ich bin ganz und gar nicht zufrieden", sagte er am Donnerstag vor Beginn des Gipfeltreffens in Brüssel. Der jüngste Vorschlag von EU-Gipfelchef Herman Van Rompuy sehe zu hohe Ausgaben vor. "Zu einem Zeitpunkt, wenn wir zu Hause schwierige Entscheidungen zu öffentlichen Ausgaben treffen, wären diese Vorschläge für zusätzliche Ausgaben in der EU (...) völlig falsch", sagte der konservative Politiker.

     Van Rompuy und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso empfingen die "Chefs" einzeln zu Vorgesprächen. Beim Sondergipfel geht es um den Finanzrahmen der EU von 2014 bis 2020. Da die Forderungen der 27 Mitgliedstaaten weit auseinanderliegen, ist ein Scheitern möglich.

    Cameron nimmt bei den Verhandlungen eine Extremposition ein, da er den Erhalt des britischen Beitragsrabatts von jährlich 3,6 Milliarden Euro und Budget-Kürzungen von bis zu 200 Milliarden Euro vertritt. Auf dem Tisch liegt ein Kompromissvorschlag Van Rompuys, der insgesamt einen Umfang von 1,01 Billionen Euro hat.

     Für den Fall des Scheiterns regt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz einen Finanzrahmen für ein Jahr an. "Man muss keine siebenjährige Finanzplanung haben, man kann auch jedes Jahr einen Haushalt aufs Neue verabschieden", sagte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Dies sei zwar aufwendiger, aber denkbar, falls zwei Anläufe zur Einigung scheiterten. Ein Haushalt, der nicht alle 27 Mitgliedsländer einschließe, sei dagegen keine Option.

BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: Britische Regierung, S.Borinov / Shutterstock.com
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Wall Street im Feiertag -- Neue Dokumente belasten Winterkorn im VW-Abgasskandal -- Trump droht deutschen Autobauern mit hohen Strafzöllen -- Samsung, HUGO BOSS im Fokus

IWF hebt Wachstumsprognose für China an - Schwellenländer im Trump-Fokus. Schäuble sieht Griechenland-Programm ohne Beteiligung des IWF am Ende. So viel kostet es Neukunden jetzt, ihren Tesla aufzuladen. Oxfam: Buffett, Gates, Bezos und Co. besitzen so viel wie gesamte ärmere Hälfte der Menschheit.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG 710000
Deutsche Bank AG 514000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
E.ON SE ENAG99
BMW AG 519000
Commerzbank CBK100
BASF BASF11
Apple Inc. 865985
Allianz 840400
HUGO BOSS AG A1PHFF
Deutsche Telekom AG 555750
Nordex AG A0D655
Bayer BAY001
Siemens AG 723610
Deutsche Lufthansa AG 823212