26.11.2012 11:55

Senden

Brüderle schließt Schuldenschnitt zu späterem Zeitpunkt nicht aus


    BERLIN (dpa-AFX) - Führende FDP-Politiker haben einen Schuldenschnitt für Griechenland zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt, einen solchen Schritt zu einem späteren Zeitpunkt aber nicht ausgeschlossen. Fraktionschef Rainer Brüderle und Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel warnten in Berlin am Montag davor, vorzeitig den Reformdruck von Griechenland zu nehmen. Außerdem sei es mit dem Haushaltsrecht nicht vereinbar, Schulden zu erlassen und gleichzeitig neue Kredite zu gewähren, sagte Brüderle.

 

    "Dass man im weiteren Prozess auch dafür eine Lösung finden muss, liegt auf der Hand. Aber die Signale wären verkehrt, wenn man jetzt sofort kräftig schneiden würde", betonte der Fraktionschef. Es sei jedoch klar, dass die Stabilisierungsmaßnahmen für Griechenland Geld kosten würden. "Wie viel, kann keiner sagen, weil keiner weiß, wie schnell Griechenland wieder auf die Beine kommt."/wn/DP/jkr

 

Kommentare zu diesem Artikel

Brasil schrieb:
26.11.2012 12:22:06

Uebrigens muss das Thema GR so lange als moeglich aufrecht erhalten werden, damit von wirklich wichtigen Vorgaengen in der EU abgelenkt wird!

Brasil schrieb:
26.11.2012 12:20:32

Weil keiner weiss, wann GR wieder auf die Beine kommt? Alle wissen, dass unter den bestehenden Verhaeltnissen das niemals moeglich ist, nur darf es nicht oeffentlich diskutiert werden, deshalb Maulkorb fuer ALLE in der verbrecherischen Politiker Kaste!

Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen