DAX8.294-2,8%  Dow15.307-0,5%  Euro1,28910,3% 
ESt502.761-2,6%  Nas3.463-1,1%  Öl101,4-0,9% 
TDax950,5-2,6%  Nikkei14.484-7,3%  Gold1.3881,3% 

09.12.2012 09:19

Senden

Bundesbank-Präsident kritisiert Griechenland-Rettungspaket


    BERLIN (dpa-AFX) - Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat sich besorgt über die geplante Finanzierung des neuen griechischen Hilfspakets geäußert. Konkret kritisierte er in der "Welt am Sonntag", dass Athens Geldbedarf indirekt und auf Umwegen auch von den Notenbanken gedeckt werde.

 

    Griechenland solle einen Teil des Geldbedarfs über Anleihen mit sehr kurzer Laufzeit - sogenannte T-Bills - finanzieren, erläuterte Weidmann. "Der griechische Staat wird diese T-Bills, für die es praktisch keinen Markt gibt, vorwiegend an die heimischen Geschäftsbanken ausreichen, die sich wiederum zu einem großen Teil aus Zentralbankmitteln finanzieren", sagte der Bundesbank-Präsident. "Ich sehe das mit Sorge, denn so füllen die Notenbanken einen Teil des Finanzierungsbedarfs."

 

    Bisher sei vorgesehen gewesen, diese kurzfristigen T-Bills weitgehend zurückzuführen. "Davon ist jetzt keine Rede mehr." Die Finanzminister der Euro-Zone und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten sich Ende November auf weitere Hilfszahlungen an Griechenland in Höhe von 43,7 Milliarden Euro verständigt und das Land damit vorerst vor dem finanziellen Kollaps gerettet./and/DP/zb

 

Kommentare zu diesem Artikel

lungomolch schrieb:
09.12.2012 14:50:07

@Lamaro:
Am besten ein Bonus-/Malus-System: sinkt die Staats-Verschuldung: Bonus, ansonsten Malus. Natürlich mit Abstufungen. Jeder Minister hätte dann den Anreiz, in seinem Ressort zu sparen. Die sog. Schuldenbremse im GG ist ja nur Makulatur.

reini54 schrieb:
09.12.2012 13:58:29

Wenn man so verfahren würde, wie lamaro vorgeschlagen hat, dann müßten unsere Politiker, die sich um die Griechenlandrettung verdient machen, noch Geld mitbringen. Die dürften dann auch ihr Leben lang nichts mehr bekommen. Vielleicht wären sie dann immer noch überbezahlt!

lamaro schrieb:
09.12.2012 12:29:53

unsere Politiker sollten Ihr Gehalt nach Erfolg für das eigene Land erhalten...kein Erfolg kein Geld

 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






In der EU und bei der EZB werden derzeit die Abschaffung der ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins diskutiert...
Ich hätte kein Problem mit der Abschaffung von ein- und zwei-Cent-Münzen sowie des 500-Euro-Scheins.
Die ein- und zwei-Cent-Münzen verstopfen regelmäßig meine Geldbörse und könnten gerne verschwinden. - Der 500-Euro-Schein sollte aber bleiben!
Der 500-Euro-Schein ist in der Praxis völlig nutzlos und kann gerne abgeschafft werden. Die kleinen Münzen sollten aber erhalten bleiben!
Weder die ein- und zwei-Cent-Münzen noch der 500-Euro-Schein sollten abgeschafft werden!
Ich würde neben den ein- und zwei-Cent-Münzen und dem 500-Euro-Schein noch weitere Scheine und/oder Münzen abschaffen!
 Abstimmen