16.02.2013 23:03
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Bundesbank-Präsident warnt vor Politisierung der Zentralbanken

   Von Harriet Torry

   MOSKAU--Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat seine Befürchtungen über die "schleichende Politisierung der Zentralbanken" geäußert. In Zeiten wirtschaftlicher Schwäche müssten sie ihre Unabhängigkeit behaupten, forderte er in Moskau beim dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankchefs aus den 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländern (G-20).

   Die Abschlusserklärung der G-20-Staaten, wonach die Länder auf Abwertung ihrer Währungen zur Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit verzichten wollen, begrüßte Weidmann, der auch dem Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) angehört. Im Laufe der Zusammenkunft sei die Einigkeit der G-20-Länder darüber deutlich geworden, dass politisch herbeigeführte Abwertungen die Wettbewerbsfähigkeit nicht nachhaltig steigern, keine strukturellen Probleme lösen und Gegenreaktionen auslösen. Die klare Sprache des G20-Communiques unterstreiche diese Einigkeit.

   Er sei zuversichtlich, dass das Bekenntnis der G-20-Länder, den Markt die Wechselkurse bestimmen zu lassen, in Zukunft bei dem Thema für weniger Aufregung sorgen werde.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/mgo

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   February 16, 2013 13:28 ET (18:28 GMT)

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