12.03.2013 11:34
Bewerten
 (0)

Bundesbank rechnet mit Konjunkturerholung in Deutschland

   Von Hans Bentzien

   FRANKFURT--Die Deutsche Bundesbank rechnet damit, dass sich die deutsche Wirtschaft in laufenden Jahr erholen wird. "Die deutsche Volkswirtschaft bleibt strukturell in guter Verfassung und dürfte im Verlauf des Jahres konjunkturell wieder kräftiger Tritt fassen", teilte die Bundesbank zur Veröffentlichung ihres Jahresberichts für 2012 mit.

   Als wichtigstes Risiko für eine Konjunkturerholung betrachtet sie die Finanz- und Staatsschuldenkrise. "Der krisenbedingte Vertrauensverlust wurde bislang nur teilweise wettgemacht", sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann. Für den weiteren Jahresverlauf rechnet er mit einer Wachstumsverstärkung. Voraussetzung sei allerdings, dass es keinen Vertrauensschock gebe.

   Die Bundesbank rechnet für das laufende Jahr mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,4 Prozent, was allerdings vor allem an der sehr schwachen Entwicklung im vierten Quartal 2012 liegt. Im vierten Quartal 2013 wird das BIP laut der jüngsten Bundesbankschätzung mit einer Jahresrate von 1,1 Prozent wachsen. Inflationsfrei kann die deutsche Wirtschaft laut Bundesbank um rund 1,25 Prozent wachsen.

   Höhere Inflationsraten zeichnen sich damit für Deutschland nicht ab. Dem gesamten Euroraum attestierte Weidmann sogar "kurzfristig eher abnehmende Inflationsrisiken".

   Die Bundesbank verwies in ihrem Bericht darauf, dass die Zentralbanken der Eurozone erheblich an der Eindämmung der Krise mitgewirkt hätten, kritisierte diese Maßnahmen aber zumindest teilweise. Einige Maßnahmen hätten zu einer starken Vermischung der Verantwortlichkeiten von Geld- und Finanzpolitik geführt, heißt es in dem Bericht.

   Dem Projekt einer Bankenunion sicherte die Bundesbank erneut ihre ausdrückliche Unterstützung zu. Sie betonte aber, dass diese Union auch einen Abwicklungs- und Restrukturierungsmechanismus für Banken beinhalten müsse.

   Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

   DJG/hab/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   March 12, 2013 06:03 ET (10:03 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 03 AM EDT 03-12-13

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt in Grün -- US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen -- Gerüchte über Fusion von Sprint und T-Mobile US beflügeln Telekom-Aktie -- Covestro, Kraft Heinz, Unilever im Fokus

TOTAL und OMV sollen helfen: Der Iran hat bei der Ölförderung Großes vor. Schweizerische Nationalbank gibt erneut Milliarden für stabilen Franken aus. Umstrukturierung von Saudi Aramco könnte Riesen-Börsengang verzögern. Borussia Dortmund kann Ergebnis und Umsatz deutlich steigern. Facebook kommt bald auch im Fernsehen - Direktangriff auf YouTube.
Mit welchem Beruf kommt man am ehesten an die Spitze?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So haben sich Apple, SAP, Zalando und Co. entwickelt
Jetzt durchklicken
Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Wer verzeichnet den höchsten Umsatz?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern ist die Korruption besonders hoch
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Die USA fordern von ihren Nato-Verbündeten, wie vereinbart 2 Prozent ihres BIP für das Militär auszugeben. Sollte Deutschland deshalb seine Verteidigungsausgaben erhöhen??
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
GAZPROM PJSC (spons. ADRs)903276
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Deutsche Telekom AG555750
Allianz840400
Apple Inc.865985
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Unilever N.V.A0JMZB
E.ON SEENAG99
CommerzbankCBK100
BASFBASF11
Covestro AG606214
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610
BayerBAY001