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24.02.2013 17:51
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Bundesbank überweist weniger als erhofft an Schäuble - Zeitung

Von Hans Bentzien Die Deutsche Bundesbank hat 2012 zwar vermutlich mehr Gewinn als im Vorjahr gemacht, aber Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wird laut einem Zeitungsbericht trotzdem weniger aus Frankfurt überwiesen bekommen als erhofft. Grund: Die Bundesbank erhöht erneut ihre Risikorückstellungen.

   Wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf das Bundesfinanzministerium meldet, wird die Zahlung an den Bund voraussichtlich unter 1 Milliarde Euro liegen. Danach muss die Bundesbank wegen der Euro-Krise und den Finanzrisiken bei Geschäftsbanken erneut hohe Rückstellungen bilden.

   Offiziell sind im Bundesetat für das laufende Jahr 1,5 Milliarden Euro Einnahmen von der Bundesbank eingeplant. Bereits 2011 und 2012 hatte die Bundesbank ihre Überweisungen an den Bund wegen der Euro-Krise drastisch zurückgefahren.

   Im vergangenen Jahr hatte die Bundesbank ihre Rückstellungen um 4,1 Milliarden Euro erhöht und 643 Millionen an den Bund überwiesen.

   Die Europäische Zentralbank (EZB), deren größter Anteilseigner die Bundesbank ist, hat ihren Gewinn im vergangenen Jahr steigern können. Rund ein Viertel ihrer Nettozinseinnahmen entfiel auf ihre Bestände griechischer Staatsanleihen, von denen über 100 Millionen der Bundesbank zustehen. Während die Gewinne aus Staatsanleihen zurückgingen, stiegen die Einnahmen aus dem Kauf von Covered Bonds.

   Sowohl das Staatsanleihekaufprogramm SMP als auch das Programm zum Kauf von Covered Bonds sind im vergangenen Jahr eingestellt worden. Die Zentralbanken der Eurozone, die die Papiere im Auftrag der EZB gekauft haben, müssen diese bis zur Endfälligkeit halten.

   Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

   DJG/hab/flf

   (END) Dow Jones Newswires

   February 24, 2013 11:21 ET (16:21 GMT)

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