01.02.2013 10:22
Bewerten
 (0)

Steuerabkommen mit der Schweiz endgültig vom Tisch

Bundesrat lehnt ab
Das umstrittene Steuerabkommen mit der Schweiz ist nun auch offiziell endgültig gescheitert.
Der Bundesrat lehnte das Abkommen bei seiner Sitzung in Berlin erneut ab. Die erneute Abstimmung war nötig geworden, weil nach einer Sitzung des Vermittlungsausschusses keine Einigung erreicht worden war. Deshalb wurde der Länderkammer nun erneut der ursprüngliche Entwurf vorgelegt, den sie bereits einmal abgelehnt hatte.

   Die von der Regierung ausgehandelte Vereinbarung mit der Schweiz, dem der Deutsche Bundestag und die Schweiz bereits zugestimmt hatten, sah vor, die Bankguthaben deutscher Steuerpflichtiger in der Schweiz ab 2013 pauschal mit einer generellen Abgeltungssteuer von 26,4 Prozent zu besteuern. Zudem war eine pauschale Nachversteuerung von Altvermögen mit Sätzen von 21 bis 41 Prozent vorgesehen. Vor allem die SPD geführten Bundesländer lehnten das Abkommen ab.

Dow Jones Newswires, Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 21 AM EST 02-01-13

Bildquellen: Vulkanette / Shutterstock.com
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.

Heute im Fokus

DAX geht stabil ins Wochenende -- Wall Street freundlich -- PayPal-Deal mit Visa -- ElringKlinger kassiert Prognose -- Starbucks, Boeing, AMD im Fokus

Teile ehemaliger Bilfinger-Sparte offenbar wieder zum Verkauf. Rekordtransfer: Schürrle-Wechsel zum BVB offiziell. Gewinneinbruch bei American Airlines. GE punktet mit Energie und Luftfahrt. VW-Konzern setzt in Südkorea Verkauf von 79 Modellen aus. Heideldruck-Chef Linzbach verlässt Unternehmen. EZB-Vertreter: Probleme italienischer Banken lösbar.
Die wertvollsten Marken 2016
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Marke ist die teuerste?
Volatilität in Schwellenländern
Das haben die Dax-Vorstände 2015 verdient
Welches Land gewann am häufigsten die europäische Fußballkrone?
Welches Land schnitt bei den Weltmeisterschaften am besten ab?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung sieht keine Auswirkungen des Putschversuchs in der Türkei auf das Flüchtlingsabkommen mit der EU. Sehen Sie das auch so?