Bundesregierung weist Forderung nach "Bad Bank" erneut zurück
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat erneut Forderungen nach der Einrichtung einer so genannten "Bad Bank" zum Aufkauf kritischer Wertpapiere von den Banken zurückgewiesen. "Es gibt keine Diskussion von Verantwortlichen über dieses Thema", sagte der Sprecher von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Montag. "Man hat den Eindruck, dass einige von denen, die darüber reden, gar nicht wissen, wovon sie reden", betonte Steinbrücks Sprecher Torsten Albig bei einer Pressekonferenz in Berlin. Am Montagabend im Koalitionsausschuss werde nach seiner Erwartung keine Nachbesserung des Bankenrettungspakets der Regierung vereinbart.
Die Diskussion über mögliche Änderungen des Rettungspakets hatte auch am Montag angehalten. Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte im "Handelsblatt" (Montagausgabe) die Einrichtung einer "Bad Bank" im zweiten Quartal 2009 verlangt. Die Bundesregierung hatte allerdings bereits am Freitag solche Forderungen zurückgewiesen. "Wir sehen ausdrücklich keinen Änderungsbedarf", hatte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg mit Blick auf das gesamte Bankenrettungspaket betont und sich damit auch gegen entsprechende Forderungen der Leitung des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) gewandt.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de (END) Dow Jones Newswires
January 12, 2009 06:42 ET (11:42 GMT)
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