24.09.2015 17:36
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Uniabschlüsse braucht kein Mensch, findet jedenfalls Ernst & Young

Business Insider: Uniabschlüsse braucht kein Mensch, findet jedenfalls Ernst & Young | Nachricht | finanzen.net
Business Insider
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Zum zweiten Mal durch die Prüfung gefallen oder einfach keine Lust mehr aufs Studium? Dann werdet Berater!

Mark Zuckerberg, Richard Branson und weitere Tech-Größen haben es vorgemacht, jetzt dämmert es so langsam auch der Unternehmensberatung Ernst & Young: Um im Berufsleben erfolgreich zu sein, braucht man keinen Uniabschluss.

Alle Studenten, die nächtelang für Bestnoten in BWL und Co. gebüffelt haben, dürften jetzt aufstöhnen. Für alle Anderen ist es ein Grund zum Jubeln. Denn zumindest in Großbritannien gibt die weltberühmte Unternehmensberatung jetzt jedem eine Chance, ungeachtet des Bildungshintergrunds.

200 Stellen hielt der britische Zweig von Ernst & Young bislang jährlich für Bewerber bereit, die frisch von der Uni kamen. Ab dem kommenden Jahr stehen diese dank der neuen Regelung nun auch grundsätzlich Menschen offen, die gerade erst die Schule abgeschlossen, das Studium abgebrochen oder zunächst eine andere berufliche Richtung eingeschlagen haben - vor ein paar Jahren noch völlig undenkbar, gerade in der als elitär verschrieenen Beraterbranche.

Woher der plötzliche Sinneswandel? Ganz einfach: Ernst & Young hat die Leistung von 400 Absolventen untersucht, die man in den vergangenen Jahren eingestellt hatte. Und dabei angeblich festgestellt: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem Erfolg im Studium, sprich guten Noten, und dem späteren Erfolg im Beruf.

In Zukunft will das Unternehmer seine Bewerber lieber online testen um herauszufinden, ob sie das Zeug zum Berater haben. Wer bei diesem Test sehr gut abschneidet, soll zukünftig auch eine Chance bekommen, wenn er keinen Abschluss oder nur mittelmäßige Noten hat.

Maggie Stilwell von Ernst & Young fasst die neue Unternehmensphilosophie so zusammen: "Die akademischen Qualifikationen werden auch weiterhin wichtig bleiben, wenn wir uns den Bewerber als Ganzes anschauen. Aber sie werden niemanden mehr daran hindern, einen Fuß in die Tür zu bekommen."

Sollte das Experiment in Großbritannien erfolgreich sein - und davon ist wohl auszugehen - dürfte Ernst & Young bald weltweit Bewerber nach der neuen Strategie auswählen. Dann ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis andere große Firmen folgen. Und, ganz im Ernst, wer wird dann noch freiwillig BWL anfassen?

Trotzdem hoffen wir, dass die Berater-Idee nicht überall Schule macht. Zum Beispiel in Krankenhäusern.


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Bildquellen: ollyy / Shutterstock.com, Lichtmeister / Shutterstock.com

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