04.09.2013 17:42
Bewerten
 (0)

UniCredit hat kein Interesse an Commerzbank

CEO winkt ab
Die italienische UniCredit will in Deutschland wachsen, ein Interesse an der Commerzbank hat sie aber nicht.
"Wir haben keine Pläne für eine Übernahme der Commerzbank", sagte CEO Federico Ghizzoni dem Wall Street Journal Deutschland am Rande der Branchenkonferenz "Banken im Umbruch". "Das ist gar nicht in der Diskussion", fügte der Manager hinzu.

   Während die italienische Großbank UniCredit weltweit die Kosten zurückfährt, wollen die Italiener in Deutschland Geld in die Hand nehmen und in die Expansion der Tochter HVB investieren. Das deutsche Geschäft ist damit die große Ausnahme und bleibt vom Schrumpfkurs der Mailänder Bank verschont.

   "Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung der HVB und wollen daher das Geschäft in anderen Teilen Deutschlands ausbauen", hatte der Vorsitzende des UniCredit-Verwaltungsrats, Giuseppe Vita, im Gespräch mit dem Wall Street Journal Ende Juni angekündigt. Dass für ein Wachstum in Deutschland eine Übernahme der Commerzbank nicht in Frage kommt, hat nun CEO Ghizzoni klar gemacht.

   Auch andere Auslandsbanken scheinen sich um die Commerzbank, deren Kurs an der Börse massiv eingebrochen ist, nicht zu reißen. Ein Interesse hat noch keine Bank bekundet.

   Der CEO von BBVA, Francisco Gonzalez, der ebenfalls bei der Konferenz anwesend war, gab sich wortkarg und wollte gar keinen Kommentar zur Commerzbank abgeben.

   Als Kandidaten werden am Aktienmarkt insbesondere UBS, Santander und die französische BNP Paribas genannt. Allerdings bewerten Analysten die Commerzbank wegen der milliardenschweren faulen Kredite letztlich als zu riskant. Zwar ist der Kurs seit der Übernahme der Dresdner Bank massiv eingebrochen, doch als Schnäppchen gilt sie wegen der hohen Risiken gleichwohl nicht. Dow Jones Newswires

Bildquellen: Julia Schwager/Commerzbank AG
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Commerzbank

  • Relevant3
  • Alle3
  • vom Unternehmen1
  • Peer Group
  • ?
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

RSS Feed

Analysen zu Commerzbank

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
20.11.2014Commerzbank Holdequinet AG
18.11.2014Commerzbank NeutralCitigroup Corp.
11.11.2014Commerzbank VerkaufenBankhaus Lampe KG
10.11.2014Commerzbank HoldS&P Capital IQ
07.11.2014Commerzbank NeutralJP Morgan Chase & Co.
06.11.2014Commerzbank kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
06.11.2014Commerzbank buySociété Générale Group S.A. (SG)
27.10.2014Commerzbank kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
22.10.2014Commerzbank OutperformMacquarie Research
16.10.2014Commerzbank overweightHSBC
20.11.2014Commerzbank Holdequinet AG
18.11.2014Commerzbank NeutralCitigroup Corp.
10.11.2014Commerzbank HoldS&P Capital IQ
07.11.2014Commerzbank NeutralJP Morgan Chase & Co.
06.11.2014Commerzbank HaltenIndependent Research GmbH
11.11.2014Commerzbank VerkaufenBankhaus Lampe KG
06.11.2014Commerzbank VerkaufenDZ-Bank AG
06.11.2014Commerzbank ReduceKepler Cheuvreux
06.11.2014Commerzbank VerkaufenBankhaus Lampe KG
05.11.2014Commerzbank VerkaufenBankhaus Lampe KG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX im Minus -- Juncker will Italien und Frankreich nicht bestrafen -- Berlin und Paris für stärkere Regulierung von Internetfirmen -- Blackberry, E.ON, Allianz im Fokus

TLG Immobilien lockt weiter mit Aussicht auf hohe Dividende. Lufthansa erhält Auftrieb durch billiges Öl und Analystenlob. Ryanair-Aktionäre machen Weg für Boeing-Großauftrag frei. Analytik Jena mit Gewinnwarnung. Rubel fällt auf Rekordtief. Merck will bei Consumer Health Umsatzmilliarde knacken. Twitter-Finanzchef vertwittert sich erneut.
Diese DAX-Aktien bringen die höchste Rendite

20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Firmen investieren am meisten in Forschung und Entwicklung

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So viel erhalten die Deutschen

Aktien-Profiteure der Cannabis-Legalisierung in den USA

So viele Aktien gehören ausländischen Investoren

Welche Aktien zählt Warren Buffet zu seinem Portfolio?

20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

mehr Top Rankings

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?