Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)NewsBilanz/GuVDividende/HVZertifikateDepot/Watchlist
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenSchätzungenTermineOptionsscheinemyHome
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichProfilKnock-OutsSenden/Drucken
OrderbuchRealtime StuttgartFundamentalanalyse InsidertradesFondsInvestmentreport
HistorischRealtime PushmyNews im ForumAnleihen
Kaufen
Verkaufen

08.01.2013 12:35

Senden

CES/ROUNDUP: Toyota will mit Computersteuerung im Auto Fahrer nicht entmündigen

Toyota Motor zu myNews hinzufügen Was ist das?


    LAS VEGAS (dpa-AFX) - Das Auto wird zum rollenden Computer: Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas sind viele Konzepte für vernetzte Fahrzeuge mit jeder Menge Hilfsfunktionen und Sensoren zu sehen. Nach den Vorstellungen der Autobranche soll die Technik aber nicht den Spaß am Fahren nehmen, sondern vor allem bei der Vermeidung von Unfällen helfen.

 

    So stellte Toyota (Toyota Motor) in der Wüstenstadt den Prototypen eines "Active Security Cars" vor, der auf einem Lexus LS aufsetzt. Äußerlich erinnert das Fahrzeug mit seinen angebauten Sensoren an das selbstfahrende Auto von Google. Bei Toyota steht jedoch vor allem die Absenkung von Unfall-Zahlen mit den damit verbundenen Verkehrstoten und Verletzen im Vordergrund.

 

    Die eingesetzten Komponenten könnten im Prinzip zur Entwicklung eines Fahrzeugs führen, das sich vollständig autonom bewegt. "Unsere Vision ist aber nicht notwendigerweise ein selbständig fahrendes Auto", sagte Toyota-Manager Mark Templin, General Manger der Lexus Division. "In unserem Ansatz der Entwicklung für fortgeschrittene Automationstechnologien spielt die umfassende Beteiligung des Fahrers eine zentrale Rolle." Der Computer verhalte sich dabei wie ein intelligenter und aufmerksamer Beifahrer, der die Fähigkeiten des menschlichen Wesens am Steuerrad ergänze.

 

    In dem Forschungsfahrzeug kommt unter anderem ein 360-Grad-Radar auf dem Dach des Autos zum Einsatz, das Gegenstände bis zu einer Entfernung von 70 Metern erkennen kann. Drei Farbkameras können Objekte bis zu einer Entfernung von 150 Metern wahrnehmen, darunter auch Ampeln und ihre Farben. Außerdem verfügt das Fahrzeug über weitere Radarsensoren an der Front und an den Seiten, die den Nahbereich rund um das Auto im Blick haben. Wann die Entwicklungen des Forschungsfahrzeugs in Serienprodukte bei Toyota oder Lexus einfließen werden, konnte Templin nicht sagen.

 

    Nach Einschätzung des deutschen Technologie-Konzerns Bosch werden computergesteuerte Autos erst in einem Jahrzehnt im Regelbetrieb auf den öffentlichen Straßen fahren. "Wir bewegen uns in diese Richtung in einzelnen Schritten", sagte der nordamerikanische Bosch-Manager Scott Winchip auf der CES. "Im kommenden Jahr kommen Autos mit einer angepassten Geschwindigkeitsregelanlag e auf den Markt, mit der die Wagen in einem Stau automatisch bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h fahren können", sagte Winchip.

 

    Für höhere Geschwindigkeiten in computergesteuerten Autos fehlten aber noch auf mindestens zehn Jahre die notwendigen Voraussetzungen. In diesem Zeitraum müsse an der Standardisierung der Kommunikationsprotokolle für den Datenaustausch sowie an Sicherheitsfeatures gearbeitet werden. Außerdem sei für einen Regelbetrieb eine kritische Masses von modernen Autos notwendig, die untereinander kommunizieren können. "Wir gehen davon aus, dass man mindestens zehn Prozent von "Connected Cars" auf den Straßen benötigt."

 

    Bosch ist nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer bei den Ultraschall-Sensoren, die derzeit vor allem für Einpark-Hilfen eingesetzt werden, um die Entfernung zu anderen Fahrzeugen und Hindernissen zu messen.

 

    Die Vision eines autonom fahren Fahrzeugs wird in der Öffentlichkeit vor allem von den Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page vorangetrieben. In den USA sind computergesteuerte Autos von Google bereits rund eine halbe Million Kilometer unfallfrei auf öffentlichen Straßen gefahren. Google stützt sich bei dem Projekt vor allem auf die Forschungsergebnisse des deutschstämmigen Wissenschaftlers Sebastian Thrun. Unter seiner Leitung gewann ein Team der Stanford University im Jahr 2005 mit dem Fahrzeug "Stanley" auf Basis eines Volkswagen (Volkswagen vz) Touareg die DARPA Grand Challenge. Das ist ein von der Technologieabteilung Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums geförderter Wettbewerb für unbemannte Landfahrzeuge.

 

    In Deutschland forschen an verschiedenen Universitäten Wissenschaftler am Konzept eines autonomen Fahrzeugs, etwa an der TU Braunschweig und der Freien Universität in Berlin./chd/DP/stw

 

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen
  • Relevant
    1
  • Alle
    3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Größter Autokonzern
Toyota überflügelt GM und VW beim Absatz erneut
Toyota hat seine Position als weltweit größter Autobauer gefestigt. In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte der japanische Konzern seinen Absatz um gut sechs Prozent auf 2,58 Millionen. » mehr
14:29 Uhr
Opel-Mutter GM: Toyota auf amerikanisch (Handelsblatt)
23.04.14
Business ? Toyota sells 2.58 million vehicles, outpacing GM (EN, Japan Today)
23.04.14
Toyota stays at the top in first quarter after outselling GM, Volkswagen (Reuters Business)
23.04.14
Verfolgerduell um Absatzzahlen - Toyota liegt erneut vor VW und GM (N24)
23.04.14
Erstes Quartal: Toyota bleibt weltgrößter Autobauer (manager magazin online)
23.04.14
KORREKTUR/ROUNDUP: Toyota liegt beim Absatz erneut vor Rivalen VW und GM (dpa-afx)
23.04.14
KORREKTUR: Toyota überflügelt GM und VW beim Absatz erneut (dpa-afx)
23.04.14
Spitzenposition verteidigt: Toyota zeigt GM und VW die Rücklichter (N-TV)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Toyota Motor Corp.

mehr
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
18.04.13Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
18.12.12Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
05.11.12Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
23.10.12Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.10.12Toyota Motor kaufenFuchsbriefe
18.04.13Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
18.12.12Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
05.11.12Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
23.10.12Toyota Motor kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.10.12Toyota Motor kaufenFuchsbriefe
05.06.12Toyota Motor neutralCredit Suisse Group
10.05.12Toyota Motor neutralSarasin Research
19.03.12Toyota Motor neutralSarasin Research
08.02.12Toyota Motor neutralSarasin Research
18.01.12Toyota Motor haltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
11.04.11Toyota Motor sellCitigroup Corp.
19.02.09Toyota Motor Finger wegAsia Investor
29.12.08Toyota Motor für Einstieg zu frühEuro am Sonntag
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Toyota Motor Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Themen in diesem Artikel

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen