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04.03.2010 15:06

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CHART-CHECK

Chartanalyse: "Xynthia“ auch beim DAX?


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Analyse-Datum: Donnerstag, 4. März 2010

Diagnose: Bis auf knapp 5829 Punkte schnellte der DAX im gestrigen Tagesverlauf weiter in die Höhe und gab nur wenige Punkte bis zur Schlussglocke preis. Aus technischer Sicht durchbrach er mit dem Anstieg die obere Trendlinie des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals.

Dass dieser Ausbruch noch nicht unter Dach und Fach ist, wird spätestens heute klar. Denn der Bereich bei rund 5800 Zählern bildet auch eine psychische Barriere, die aktuell hart umkämpft wird. Aus Sicht der überkauften Marktechnik und des steilen Anstiegswinkels, der sich seit vergangenen Freitag bildete, sollte nun eine Konsolidierung eingeplant werden. Damit wäre der Rückfall in den kurzfristigen Aufwärtstrendkanal (hellgrün) besiegelt.

Auch klafft eine Kurslücke zwischen 5605 und 5641 Zählern, die auf den Index eine große Anziehungskraft ausübt. Immerhin werden rund 75 Prozent aller Kurslücken wieder geschlossen, so die Statistik. Und der DAX ist sogar zu 95 Prozent ein notorischer Kurslücken-Schließer.

In früheren Analysen erwähnte ich bereits die Vermutung einiger Kollegen, die über eine inverse Kopf-Schulter-Formation mit rechnerischem Kursziel bei rund 6050 Punkten nachdenken. Die Erfüllung dieser Bodenformation halte ich aber für eher unwahrscheinlich, da das Handelsvolumen die Formation nicht bestätigt. Zudem steht der Markt vor einer Korrektur. Mit dem signifikanten Rückfall unter die sogenannte Nackenlinie bei 5743 Zählern wäre die Annahme einer umgekehrten K-S-Formation hinfällig.

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Mit der aktuellen Konstellation sollte die zuletzt gesehene dynamische Aufwärtsbewegung ausklingen und eine Konsolidierung folgen. Daher müssen auf der Unterseite die Unterstützungen bei 5743 und 5641/5605 (Gap) Punkten im Auge behalten werden. Mit dem Unterschreiten der unteren kurzfristigen Aufwärtstrendlinie (aktuell bei 5570 Zählern) trübt sich das Bild wieder deutlich ein.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

Buffett schrieb:
11.03.2010 09:40:40

Doch glaubt mir wir sehen heute noch die 5759 ich hab doch hier den plan u nicht ihr doofen.

Buffett schrieb:
11.03.2010 09:39:17

@Buffett 11.03, 00:26Uhr. Welcher Trottel schmückt sich da mit meinem Synonym? Ich treffe keine seriösen Vorhersagen. Das machen nur Deppen und Trottel, dann aber unseriös!!!!

ERS schrieb:
11.03.2010 09:20:01

Glaube grundsätzlich auch an steigende Kurse. Godmode und Co. liegen momentan wirklich falsch. Sau schwierig momentan eine richtige beurteilung des Marktes zu finden.

Lausi schrieb:
11.03.2010 08:51:15

Wenn überhaupt abwärts dann max.bis ca. 5850.

Ansonsten glaube ich eher an steigende Kurse.

ERS schrieb:
11.03.2010 07:15:57

Ich kenne keinen Einzigen, der weiss wohin es geht. Also warum nicht auf 5759. Heutzutage verwundert mich an der Börse gar nichts mehr.

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