Diagnose: Nach dem Reaktionshoch vom 28. Oktober bei 6430 Punkten kam es beim DAX zu einer Konsolidierung, die ihn zurück auf die Haltezone bei rund 5830 Zählern drückte. Dieser Support speist sich durch die Bewegungstiefs von Ende August 2010. Die Verschnaufpause seit dem eingangs erwähnten Hoch kann als Dreiecksformation interpretiert werden, die am vergangenen Freitag kurzzeitig nach oben aufgelöst wurde. Aus ihr ließe sich ein rechnerisches Anstiegspotenzial von etwa 700 Punkten ableiten, sofern der Index nicht wieder unter die obere Dreiecksbegrenzung bei zirka 5885 Zählern abtaucht. Für Rückenwind könnten die kurzfristigen Trading-Indikatoren sorgen, die noch immer im Kaufmodus stehen. Auch das Momentum, ein Indikator der die Kraft der Kursbewegung misst, zeigt trotz der rückläufigen Tendenzen, die seit gestern wieder auszumachen sind, ansteigenden Charakter.
Der S&P 500 eroberte am Freitag seine alte Haltezone bei 1250 Punkten zurück. Damit liegt der US-Index trotz der gestrigen Kursverluste von 0,96 Prozent auf 1252 Zählern bereits wieder in Schlagdistanz zur 200-Tage-Linie bei 1272 Punkten, an der er seit Ende Oktober zwei Mal nach unten abgeprallt war. Auch hier kann die Konsolidierungsbewegung nach dem Zwischenhoch bei 1293 Zählern von Ende Oktober als Dreieck klassifiziert werden, das jedoch noch auf seine Auflösung wartet. Geschieht es positiv, so winkt formaltechnisch ein Kursziel bei rund 1370 Punkten. Dies entspricht dem Jahreshoch vom Mai.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Bei einem Bruch der zurückeroberten Unterstützungen bei 1250 und 1230 Punkten würde zunächst ein Wiedersehen mit der Region bei 1200 Punkten (horizontale Unterstützung und 50-Tage-Linie bilden dort ein starkes Netz) auf den Plan rücken.
Perspektivisch sollte es jedoch, von kurzen Verschnaufpausen abgesehen, bis zum Jahresende weiter aufwärts gehen. Meine Zielmarke setze ich daher zunächst auf etwa 1345 Zähler. In diesem Bereich wird der US-Index auf erheblichen Widerstand stoßen, der aus der horizontalen Barriere bei 1345 Punkten (Februar und Juli-Hoch) resultiert. Im Anschluss könnte dann das Jahreshoch in Angriff genommen werden.
Noch ein Wort zu den gestrigen Umsätzen: Das Handelsvolumen war mit 5,45 Milliarden gehandelten Aktien das dünnste des bisherigen Jahres. Denn der 20 Tages-Durchschnitt liegt bei 8,1 Milliarden!
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Noch hat sich der DAX mit der positiven Auflösung der Dreiecksformation formaltechnisch weiteren Anstiegsspielraum von rund 700 Punkten verschafft. Obwohl es im Moment nach einem Zurücktauchen in das Dreieck aussieht, sollte das Aktienbarometer nach einem eventuellen Test der 50-Tage-Linie tendenziell bis zum Jahresende nach oben laufen. Dabei käme als Zielregion das März-Tief bei 6483 Zähler infrage, das es Ende Oktober um rund 53 Punkte verfehlte.
Eingetrübt würde das Bild mit dem Fall unter die 50-Tage-Linie bei 5717 Zählern. Dann wäre das Dreieck negativ aufgelöst und es droht ein Abschlag von zirka 700 Punkten.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Taranna schrieb: 17.11.2011 16:02:07 Langfristig betrachtet sind für die nächsten 2-3 Jahre deshalb neue historische Bestmarken über rund 8.100 Punkte wahrscheinlicher als beispielsweise ein weiterer Einbruch wie 2008/2009. |
Taranna schrieb: 17.11.2011 15:42:04
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angelo one schrieb: 17.11.2011 15:17:12 Interessant!Commodity Preise gehen hoch und Aktien auch...jedenfalls amerikanische in der letzten Zeit...this is new Pussy Cat...! |
Taranna schrieb: 17.11.2011 13:53:44 Es ist noch nicht aller Tage abend, gäll Frau Szola? |
Chartprofi schrieb: 17.11.2011 13:06:11 Etwas Ablenkung gefällig? |
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