DAX6.075-3,0%  Dow12.394-0,2%  Euro1,24310,6% 
ESt502.072-2,2%  Nas2.827-0,4%  Öl99,51-2,1% 
TDax731,3-2,6%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6022,6% 

22.02.2012 17:04

Senden
CHART-CHECK

Chartanalyse: DAX - 7000 Punkte und dann?



Chartanalyse: DAX - 7000 Punkte und dann?
Nur noch wenige Punkte trennten den DAX gestern von seiner 7000er Punkte-Marke. Nimmt er jetzt neuen Anlauf oder wars das?

Analyse-Datum: Mittwoch, 22. Februar 2012

Diagnose: Nach dem gestrigen neuen Jahreshoch bei 6971 Punkten auf Intraday-Basis, dem sich ein leichter Abverkauf anschloss, konsolidiert der DAX heute erneut und testet damit die letzte Ausbruchsmarke des ehemaligen Widerstands bei rund 6830 Punkten. Insgesamt zeigt sich nun doch eine Ermüdung, denn der Index legte seit Jahresbeginn eine wirklich beachtliche Rally von über 1000 Zählern oder 18 Prozent hin. Zum anderen wird deutlich, wie groß der Respekt vor der psychologisch relevanten 7000er Marke ist.

Der S&P 500 drang am vergangenen Donnerstag in seine Widerstandszone ein, die sich zwischen rund 1350 und 1370 Punkten erstreckt. Die Kursmarken resultieren aus diversen Verlaufshochs des vergangenen Jahres und dem Jahreshoch.

Seit dem Überwinden der 200-Tage-Linie zu Jahresbeginn legte das US-Barometer bis zum neuen Verlaufshoch vom gestrigen Dienstag um knapp neun Prozent zu. Ausgelöst wurde der Kursgewinn durch ein klassisches Kaufsignal - die Kreuzung des Kurses mit der Durchschnittslinie. Zusätzlich wurde Anfang Februar ein weiteres übergeordnetes Einstiegssignal generiert.


S&P 500: 12-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Hierbei handelt es sich um die Kreuzung der aufsteigenden 50-Tage-Linie mit der 200-Tage-Linie im Bereich bei etwa 1260 Zählern. Dies könnte mittel- bis langfristig zu Notierungen bis in den oberen Bereich des seit Oktober vergangenen Jahres bestehenden Aufwärtstrendkanals bei rund 1440 Punkten führen.

Auch bei S&P 500 sind mittlerweile leichte Erschöpfungserscheinungen in Form sehr kleiner Tageskerzen und rückläufigem Handelsvolumen sichtbar. Auch haben verschiedene Branchenindizes klassische Umkehr-Formationen mit sogenannten Bearish-Engulfing-Pattern ausgebildet. Auch die Konstellation zwischen dem Dow Jones und dem Dow Jones Transport-Index mahnt zur Vorsicht (der Transport-Index läuft dem Dow Jones in der Regel voraus): Während der Dow Jones ein neues Bewegungshoch formte, ist der Transport-Index dabei, seine Unterstützung bei rund 5150 Punkten nach unten zu brechen. Dies wäre dann die Bestätigung, dass es sich beim Dow Jones um einen Fehlausbruch nach oben handelt.

Aus den genannten Gründe wird beim S&P 500 zunächst eine kräftigere Konsolidierung immer wahrscheinlicher. Investoren sollten in diesem Fall auf den wichtigen Support bei 1300 Punkten achten. Wird er unterschritten, so eröffnet dies Korrekturpotenzial bis in die Region der 200-Tage-Linie bei zirka 1260 Punkte.

Der Vollständigkeit halber seien noch die nächsten Auffangnetze genannt: die erwähnten 1300 Punkte, die 200-Tage-Linie bei rund 1260 Punkten, die 50-Tage-Linie bei 1275 sowie die Niveaus bei 1220 und 1200 Zählern.

Erheblicher Schaden würde entstehen, sobald der US-Index aus seinem Aufwärtstrendkanal bei etwa 1260 Punkten nach unten ausbricht. Diese Region ist aber durch die genannten Unterstützungen gut abgepolstert.


Dax: 12-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Prognose: Insgesamt festigte der DAX seine Position im seit Mitte September vergangenen Jahres bestehenden Aufwärtstrendkanal, dessen Unterseite in den letzten Monaten nicht mehr getestet wurde. Vielmehr steuerte er Mitte Januar in die obere Hälfte des Trendkanals (über mittlere Trendlinie).

Die aktuelle Verschnaufpause nach dem neuen Hoch verläuft derzeit noch auf sehr hohem Niveau. Dennoch wurde bereits offensichtlich, dass der Widerstandsbereich bei 7000 Punkten eine schwer zu knackende Nuss sein wird. Ein signifikantes Überwinden dieser Barriere sehe ich nicht so schnell (höchstens eine Bullenfalle). Aus diesem Grunde sollten Investoren nicht zu unbekümmert sein, denn sie könnten von einer schnellen und unvorhergesehenen Abwärtsreaktion überrascht werden. Diese könnte noch einmal zum Re-Test bis in die Region der 200-Tage-Linie bei aktuell 6295 Punkten laufen. Im Best-Case-Szenario könnte die Konsolidierung jedoch auch „nur“ bis zur mittleren Aufwärtstrendkanalbegrenzung bei zirka 6550 Punkten laufen.

Käme es zu einer Übertreibung nach unten, wären auch niedrigere Notierungen bis in die Region bei rund 6100 Zählern denkbar (zumindest das Schließen der Kurslücke von Mitte Januar bei 6232 Punkten). Im Anschluss sollte eine neue Aufwärtswelle starten, die den Index erneut bis auf 7000 Zähler führt. Danach wäre mittelfristig ein weiteres Aufbäumen bis zur oberen Aufwärtstrendbegrenzung bei derzeit rund 7420 Punkten im Rahmen des Möglichen.

Bei einer Überreaktion behalten Anleger zudem das Niveau bei etwa 6110 Punkten im Hinterkopf. Hier liegt jene Unterstützungszone aus Horizontale und Aufwärtstrend, die für den Bestand des aktuell bullishen Bildes ausschlaggebend ist. Mit einem Bruch würde der Chartverlauf deutlich eingetrübt.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

Weitere Links:

Ausgewählte Hebelprodukte (Anzeige)

 TypKnock OutHebelWKN
6085,50Short6.831,859,28TB3J8S
Short6.650,0015,70TB3J7R
Short6.454,0730,26TB3K0A
Long6.075,0030,40TB3JAS
Long5.794,7918,63TBX6XE
Long5.700,0010,76TB3JAL
 aktualisieren 
Den Wertpapierprospekt erhalten Sie unter www.hsbc-zertifikate.de

Kommentare zu diesem Artikel

Credit Default Swap schrieb:
Wertung: 1/5

27.02.2012 15:35:20

danke. der soll ja auch nur für die einkäufe sein, müsste eigendlich reichen....

Chartprofi schrieb:
26.02.2012 17:02:18

@cds - Kleiner Aufzug
1 Seilwinde mit Seilbremse
2 T-Eisen als Führung
einhausen mit entsprechenden Türen einen Transportbehäter mit Führungen für die T-Eisen kannst Du locker selber bauen für wenig Geld. Winden gibt es auch in 12V, kannst Du über eine Batterie und Solarpanel betreiben...

Credit Default Swap schrieb:
Wertung: 1/5

26.02.2012 12:07:28

danke aber so ein chinaböller kommt mir nicht ans haus! der soll funktionieren u das über zig jahre. trotzdem danke.

angelo one schrieb:
26.02.2012 06:58:09

@cds...frag Dich mal bei Mitsubishi durch...die sollten Aufzüge für alle Lebenslagen haben...in Korea sollte es auch gute geben...

Credit Default Swap schrieb:
Wertung: 1/5

25.02.2012 19:05:03

ich suche einen aussenaufzug fürs haus für einkäufe u so. wer kennt einen anbieter?

Seite: 12
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Noch mehr Chartsignale!

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen