Diagnose: Während der S&P 500 gestern um knapp einen Prozent vorankam, gönnt sich der DAX heute seit dem frühen Mittag eine Verschnaufpause. Aber nach einem fulminanten Anstieg von rund 850 Punkten und heiß gelaufenen Indikatoren ist das begrüßenswert. Mittlerweile hat das deutsche Aktienbarometer bereits die psychologische Barriere der 6000er Zähler-Marke ins Visier genommen, aber noch nicht übersprungen.
Kurzfristig bietet sich beim DAX ein ausgesprochen ermutigendes Bild: So hat sich seit September mit dem mehrmaligen Test der Unterstützung bei rund 5150 Zählern ein Boden manifestiert, der von ansteigenden Verlaufshochs getragen wird. Im Zuge der Aufwärtsreaktion wurden zahlreiche Hürden genommen, die nun bei einer Konsolidierung eine entsprechende Stützfunktion erfüllen werden. In diesem Zusammenhang sein der zuletzt überwundene Widerstand bei etwa 5830 Punkten erwähnt, der sich aus dem Halteniveau vom Sommer 2010 ergibt.
Ähnlich Positives gibt es vom S&P 500 zu berichten, der zur Wochenmitte über den nächsten Widerstand bei 1200 Punkten kletterte und im Tagesverlauf bis an das September-Hoch bei 1220 Zählern heranreichte. Das neue Niveau notiert über der unteren Flaggenbegrenzung. Kann es verteidigt werden, so wäre die am 22. September ausgelöste Bären-Flagge mit Kursziel bei 1020 Punkten negiert. Gleiches Ergebnis hat die im Chart eingezeichnete Kopf-Schulter-Formation mit der Nackenlinie bei 1120 Zählern. Ein weiteres sehr positives Zeichen wurde zu Wochenbeginn mit dem Sprung über die 50-Tag-Linie bei 1173 Punkten gesetzt.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Insgesamt sollte sich die begonnene Aufwärtsreaktion weiter fortsetzen, wenngleich einige Konsolidierungstage anstehen sollten. Dies suggeriert die stark überkaufte Markttechnik und die leicht rückläufigen Handelsumsätze in den vergangenen Tagen. Dabei wird sich zeigen, ob der US-Index seine neuen Unterstützungen bei 1200 und 1170 Punkten verteidigen kann.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Ein neues Oktober-Bewegungshoch bei 6036 Punkten und der Sprung über die 50-Tage-Linie hellen das Bild beim DAX nun wieder deutlicher auf, sodass nicht mehr von neuen Jahrestiefs ausgegangen wird. Zwar ist übergeordnet der abwärtsgerichtete Trend intakt (Top-Bildung über die Sommermonate), temporär stünde aber einer weiteren Erholungsbewegung bis in den Bereich bei 6300/6400 Punkten in den kommenden Wochen/Monaten nichts im Wege. Als Zielregion käme hier auch das März-Tief bei 6483 Zähler infrage.
Die kurzfristigen Indikatoren notieren seit Tagen in ihren oberen Extremzonen und sollten durch eine leichte Konsolidierung abgebaut werden. Um sich weiteren Anstiegsspielraum zu sichern, ist es unbedingt nötig, sowohl die zurückeroberte Unterstützung bei rund 5500 Zählern zu halten, als auch den seit August bestehenden Abwärtstrend bei zirka 5335 Punkten zu verteidigen. Aber diese Marken stehen derzeit nicht zur Disposition, sollten aber als Stop-Bereich Berücksichtigung finden.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Taranna schrieb: 14.10.2011 12:32:42 Nach meiner besc. Einschätzung: ein sog. Immunisierungseffekt zeigt sich hier!!! |
Taranna schrieb: 14.10.2011 12:09:32 Nach Fitch, hat auch Standard and Poors die Bonität von Spanien AA- herabgestuft.., aber heute ist ein guter börsentag...also vorläufig keine reaction auf den Finanzmärkten... |
crackperform schrieb: 14.10.2011 11:26:14 juhuhhhhh ich setz jetz mein ganzes gelg auf fallend. looser oder champion. ko bei 6150 12000 stüch |
crackperform schrieb: 14.10.2011 11:22:00 peace bruder! i am in love u harmonie |
Taranna schrieb: 14.10.2011 09:33:15 guten morgen! |
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