
Diagnose: Die obere Abwärtstrendlinie bildete in den vergangenen Tagen eine tragfähige Unterstützung, die einen weiteren Kursverlust bisher erfolgreich verhinderte. Zum Test war es gekommen, nachdem der DAX am ehemaligen Gap bei rund 5742 Punkten, dass er vom 21. auf den 22. Januar gerissen hatte, nach unten abprallt. Zwar konnte der Index die Kurslücke schließen, doch bildet dieser Bereich zusammen mit der 38-Tage-Linie (aktuell bei 5720 Zählern) eine massive Barriere.
Die jüngste Kurslücke, die aus dem Kurssprung vom 16. auf den 17. Februar resultierte, wurde am Mittwoch vollkommen geschlossen. Damit erübrigt sich die Spekulation mancher Kollegen, die dieses Gap als Break-Away-Gap einstuften. Bereits im Vorfeld hatte ich darauf hingewiesen, dass diese Kurslücke keineswegs die Kriterien einer Ausbruchslücke erfüllt. So tritt diese Gap-Art nach der Vollendung einer unteren Umkehrformation auf. Doch eine echte Bodenformation konnte und kann ich beim DAX nicht sehen. Auch die damit einhergehenden hohen Umsätze lassen sich nicht ausmachen.
Dax: 6-Monats-Chart.
Prognose: Der DAX hat seine technisch bedingte Gegenbewegung bis zum anvisierten Bereich bei 5742 Zählern voll ausgeschöpft und dabei sogar den kurzfristigen Abwärtstrendkanal nach oben überwunden. Jedoch mehren sich die Zeichen, dass der Widereintritt in den Abwärtstrendkanal vor der Tür steht. Auch wenn viele Anleger in den vergangenen Tagen ins Bullenlager wechselten: eine Trendwende hat das Aktienbarometer noch nicht vollzogen. Denn dafür wäre eine Stabilisierung im Bereich der 200-Tage-Linie notwendig, die aktuell bei 5455 Punkten liegt. Bis dahin bleibt der DAX hochgradig volatil und schlecht prognostizierbar.
Es bleibt dabei: Mit dem Fall wichtiger Supports hat der DAX übergeordnet ein klares charttechnisches Verkaufssignal generiert und mit den beiden Bärenflaggen ein Kursziel bei 5200 Punkten aktiviert. Solange ein nachhaltiger Anstieg über den Widerstand bei 5743 Stellen ausbleibt, sind Erholungen nur ein Zwischengeplänkel auf dem Weg nach unten.
Die kurzfristigen Trading-Indikatoren haben bis zur ihrer unteren Extremzone noch etwas Luft und zeigen weiteren Konsolidierungsbedarf an. Die Mehrheit der gleitenden Durchschnitte eine fallende Tendenz auf.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
Buffett schrieb: 26.02.2010 18:32:17 ....und wie richtig bzw. falsch die techn. Analyse bzw. Sch... in den letzten Tagen war, kann man ja nachvollziehen. Unverbesserliche und vor allem Dumme gibt es immer! |
Buffett schrieb: 26.02.2010 18:29:24 @unbekannt. Nicht ich schreib hier die Schei... sondern die technischen Analysten sowie einige Leser. Ein paar vernünftige gibt es hier ja. Offensichtlich zählst du nicht dazu, so dass ich das mit der Sch... schreiben nur an dich zurück geben kann. Soweit es dich stört verp... du dich doch! |
Unbekannt schrieb: 26.02.2010 16:32:32 @ Buffett. Du schreibst hier jeden Tag die selbe Scheiße. Frag mich warum du dann hier die Analyse liest u hier rum lungerst wenn alles immer nur scheiße ist.Verpiss dich doch einfach! |
Buffett schrieb: 26.02.2010 15:17:25 Bären, Bullen, Dachs. Alles Tiere die unberechenbar sind! Wenn der Bär den Bullen jagt verkriecht sich der Dachs und holt sich später die Reste! Irgendwie clever vom Dachs. |
Buffett schrieb: 26.02.2010 15:11:23 Technische Analyse übersetzt: Es geht runter, wenn es runter geht. Wenn nicht geht es rauf. Ansonsten geht es seitwärts. Bedeutet: Schwachsinn, blödes Gelaber, Irrsinn, Verdummung, Lemmingehysterie etc. Niemand kann den Kurs vorherbestimmen!!!!! Kauft vernünftigte Aktien und habt Geduld! |