Diagnose: Noch immer verharrt der DAX in seinem seit August bestehenden Abwärtstrendkanal. Dabei notiert er seit gestern im Bereich der oberen Trendlinie, konnte diese aber noch nicht nach oben durchbrechen.
Der S&P 500 verlor am Dienstag nur leicht auf 1202 Punkten und notiert damit über seiner Haltezone bei 1200 Zählern. Seit Anfang August spielt sich der Kursverlauf in einer Bären-Flagge ab, die jedoch noch nicht aktiviert wurde. Dies würde geschehen, sobald der Kurs nachhaltig unter den kurzfristigen Aufwärtstrend bei etwa 1162 Punkten rutscht.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Zunächst ist beim S&P 500 vom Fortbestand der Verschnaufpause auf hohem Niveau auszugehen. Insgesamt verbleibt bis Ende des Monats noch ein mögliches Anstiegspotenzial im Rahmen der Flagge bis auf maximal 1250 Zähler. Spätestens im Oktober wird sich dann aber der abwärtsgerichtete Haupttrend wieder durchsetzen, bei dem neue Tiefs aufgelotet werden sollten.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Obwohl der DAX am heutigen Mittwochnachmittag Kursverluste von über einen Prozent anzeigt, ist die kurzfristige Lage nicht aussichtslos. Noch stehen die Chancen günstig, um weiter nach oben in seinen ehemaligen Aufwärtstrendkanal (grün eingezeichnet) von Mitte August anzusteigen. Gelingt der Sprung zurück in den besagten Kanal bei zirka 5750 Punkten, so würde dieser ihm Anschlusspotenzial bis in die Region bei maximal 6100 Zählern eröffnen. Dies setzt allerdings voraus, das der tertiäre Abwärtstrend bei aktuell 5590 Punkten zunächst überwunden werden muss. Auch wenn er es nicht schaffen sollte, sind deutlichere Kursrückgänge für den Oktober angezeigt.
Übergeordnet ist der DAX aufgrund der abgeschlossenen Topbildung über die vergangenen Monate stark angeschlagen. Wie ich bereits schrieb, ist das Erholungspotenzial limitiert, denn Aufwärtsbewegungen sind nur technischer Natur. Mittelfristig ändert sich nichts am abwärtsgerichteten Trend. Wirft man einen Blick auf den langfristigen DAX-Chart, so lässt sich ein Aufwärtstrend aus 1982 ermitteln, der aktuell in der Region bei etwa 4600/4700 Punkten verläuft.
Solange der Index seine ehemalige Schlüsselunterstützung über dem 7000 Punkte-Niveau nicht wieder sieht, muss übergeordnet von weiter rückläufigen Notierung ausgegangen werden. Damit sollte auch eine Rückkehr zu den alten Jahreshochs passé sein. Zudem wird die Analogie zur Marktentwicklung in 2007 mit anschließenden starken Kursrückgang immer deutlicher.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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realist1 schrieb: 22.09.2011 14:58:39 5000 wir kommen.... |
Taranna schrieb: 22.09.2011 14:31:22 @koboldo |
Koboldo schrieb: 22.09.2011 13:43:08 ...dann gehts ab im freien Fall! |
Koboldo schrieb: 22.09.2011 13:42:23 Lightning, bewertest dich eigentlich immer selber? Kommt mir so vor, als ob du hier schon unter anderem Pseudo geschrieben hast...Jedenfalls halte ich einen Einstieg in Calls für verfrüht. Entscheidend ist, was der Dow macht. Und sollte eine Bank über den Jordan gehen, womit ich stündlich rechne, |
Taranna schrieb: 22.09.2011 11:36:04 die lage ist zu ernsthaft für ironie! Der patient wird nicht an seiner Erkrankung sterben sondern vor lauter angst. |
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