
Diagnose: Nach dem Zwischenhoch von Ende Oktober bei 6430 Punkten kam es beim DAX zu einer Konsolidierung, die ihn zurück auf die Haltezone bei rund 5830 Zählern drückte. Dieser Support speist sich durch die Bewegungstiefs von Ende August 2010. Die Verschnaufpause seit dem eingangs erwähnten Bewegungshoch kann als trendbestätigende Dreiecksformation interpretiert werden, die am vergangenen Freitag nach oben aufgelöst wurde. Aus ihr lässt sich ein rechnerisches Anstiegspotenzial von etwa 700 Punkten ableiten. Rückenwind kommt auch wieder von den kurzfristigen Trading-Indikatoren, die mittlerweile ein Kaufsignal generierten.
Der S&P 500 eroberte zum Wochenausklang wieder seine alte Haltezone bei 1250 Punkten zurück. Damit liegt der US-Index bereits wieder in Schlagdistanz zur 200-Tage-Linie bei 1272 Zählern, an der er seit Ende Oktober zwei Mal gescheiterte. Auch hier kann die zuletzt gesehene Konsolidierungsbewegung als Dreieck klassifiziert werden, das jedoch noch nicht aufgelöst wurde. Geschieht es positiv, so winkt formaltechnisch ein Kursziel bei rund 1370 Punkten. Dies entspricht dem Jahreshoch vom Mai.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Bei einem Bruch der zurückeroberten Unterstützungen bei 1250 und 1230 Punkten würde zunächst ein Wiedersehen mit der Region bei 1200 Punkten (Unterstützung und 50-Tage-Linie bilden dort ein starkes Netz) auf den Plan rücken.
Perspektivisch sollte es jedoch, von kurzen Verschnaufpausen abgesehen, bis zum Jahresende weiter aufwärts gehen. Meine Zielmarke setze ich daher zunächst bei etwa 1345 Zählern. In diesem Bereich wird der US-Index auf erheblichen Widerstand stoßen, der aus der horizontalen Barriere bei 1345 Punkten (Februar und Juli-Hoch) resultiert. Im Anschluss könnte dann das Jahreshoch in Angriff genommen werden.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Mit der positiven Auflösung der Dreiecksformation hat sich der DAX formaltechnisch weiteren Anstiegsspielraum von rund 700 Punkten verschafft. Obwohl es im Moment nach einem Zurücktauchen in das Dreieck aussieht, sollte das Aktienbarometer tendenziell weiter nach oben laufen. Dabei käme als Zielregion das März-Tief bei 6483 Zähler infrage, das es Ende Oktober um etwa 53 Punkte verfehlte.
Eingetrübt würde das Bild mit dem Fall unter die Unterstützung bei 5830 Punkten und dem Abrutschen unter die 50-Tage-Linie bei 5703 Zählern. Dann wäre das Dreieck negativ aufgelöst und es droht ein Abschlag von zirka 700 Punkten.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Taranna schrieb: 15.11.2011 12:30:56 Zugegeben: |
lieberlong schrieb: 15.11.2011 12:26:04 da dies jedoch nicht der Fall ist gehe ich immer noch von weiter fallenden Kursen, eben Bärenmarkt!!!, aus. Wenn der Dax bei 4500 steht sprechen wir uns wieder. Dann schlägt meine Stunde und ich werde beginnen, gute und solide Aktien in mein Portfolio zu nehmen |
lieberlong schrieb: 15.11.2011 12:24:26 ich habe mich jetzt oft genug mit meiner Meinung geäußert bezüglich weiterer Verlauf der Börse. Werde mich diesbezüglich nun mehr zurückhalten. Es ist absolut richtig, gäbe es mehr Pessimisten, würde ich mir Gedanken machen, ob meine Aussagen noch zutreffen können. |
piter2222 schrieb: 15.11.2011 11:49:05 Ob Aktien teuer oder billig sind, lässt sich nie absolut, sondern nur in Relation zu festverzinslichen Wertpapieren, beurteilen. Und diesbezüglich sind sie derzeit extrem günstig.kann jeden empfehlen griech staatsanleihen zu kaufen. |
piter2222 schrieb: 15.11.2011 11:46:19 @lieberlong ich habe von dir nichts anderes erwartet, wollte es nur nochmal wissen.das mit dem anlagenotstand ist nur eins, wäre viel zu einfach sonst, es ist viel komplexer nur wer versteht das hier schon. |
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