Diagnose: Nach einem volatilen Handelsstart kämpft sich der DAX bis zum Mittag in positives Terrain vor und setzt so seine seit vergangenem Freitag laufende Erholung weiter fort. Am gestrigen Dienstag startete der Index mit einer neuen Aufwärtskurslücke zwischen 5415 und 5483 Zählern in den Tag und überwand nachfolgend dann das Widerstandsbündel bei rund 5500 Punkten, das sich aus Horizontaler und kurzfristigem Abwärtstrend zusammensetzt. Aufgrund der heutigen Kursgewinne wurde nun auch die nächste Barriere bei 5656 Zählern, die aus dem Zwischenhoch von Mitte September resultiert, abgearbeitet.
Auch der S&P 500 legte am Dienstag um weitere 1,07 Prozent auf 1175 Punkte zu. Im Tageshoch war er gar auf knapp 1196 Zähler gestiegen, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten. Mit dem neuen Schlussstand wurde aber die nächste Hürde bei 1170 Punkten zurückerobert. Jedoch muss der gestrige „Rückfall“ als erstes Schwächezeichen gewertet werden. Übergeordnet löste der US-Index in der vergangenen Woche seine Bären-Flagge auf, die ein formaltechnisches Kursziel bei 1020 Punkten aktivierte. Die im Chart eingezeichnete Kopf-Schulter-Formation mit der Nackenlinie bei 1120 Zählern kommt auf selbiges Kursziel.
Um die Sache zu komplettieren, sei neben dem bereits in früheren Analysen besprochenen Todeskreuz nun auf ein weiteres Warnsignal hinzuweisen. So sorgte der Kurssturz vom letzten Donnerstag für ein „Hindenburg Omen“. Allerdings bedarf es innerhalb der nächsten 36 Tage eines weiteren Omens zur Bestätigung. Zutreffend hatte dieses negative Chartsignal vor dem Crash von 1987 rechtzeitig gewarnt. Eine ausführliche Beschreibung zur Definition des Hindenburg Omens finden sie unter VTADwiki und bei Wikipedia.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Bis zum Quartalsende und maximal bis Anfang nächster Woche rechne ich mit einer Fortsetzung der Stabilisierung und einem Anstieg bis in den Bereich bei 1180 Punkten, bevor es dann im Oktober zu neuen Tiefs kommen sollte.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Auch beim DAX sollte der positive Trend bis zum Ende des Septembers anhalten. Die Region bei 5656 Zählern ist abgearbeitet. Der nächste Widerstand liegt bei rund 5830 Punkten. Im Oktober könnte es nochmals zu deutlicheren Kursrückgängen unter die Marke bei 5000 Zählern kommen, bevor es wieder gen Norden geht. Diese Bewegungstiefs sollten dann aber das Jahrestief markieren.
Hinzuweisen ist noch auf den zuletzt gebildeten Doppelboden (Tiefs bei rund 4970 Zählern vom 12. und 23. September), der mit dem Sprung über die Nackenlinie bei 5656 Punkten ein rechnerisches Anstiegspotenzial von zirka 600 Zählern aktivierte. Mit dem Rückfall unter die besagte Linie wäre die Formation negiert.
Solange der Index seine ehemalige Schlüsselunterstützung über dem 7000 Punkte-Niveau nicht wieder sieht, muss übergeordnet von weiter rückläufigen Notierung ausgegangen werden. Damit sollte auch eine Rückkehr zu den alten Jahreshochs passé sein. Zudem wird die Analogie zur Marktentwicklung in 2007 mit anschließenden starken Kursrückgang immer deutlicher.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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dödelnase schrieb: Wertung: /5 29.09.2011 15:13:47 tja lag ich wieder richtig. warte aber noch mit dem verkauf, die doofen amis machen ja erst auf! |
lausi one schrieb: 29.09.2011 13:35:47 @taranna |
Taranna schrieb: 29.09.2011 11:32:59 DAX wie vorgesehen! |
lieberlong schrieb: 29.09.2011 10:16:09 ja aber wenn er sie bis nächste Woche hält ist er sie los.... |
lausi one schrieb: 29.09.2011 08:38:16 Dax wird von den US-Futures bisher oben gehalten. Dödelnases Scheine leben noch. |
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