Diagnose: Nach dem „Blutbad“ der vergangenen Handelstage startet der DAX nach anfänglicher Zurückhaltung am Montag wieder richtig durch. So wurde auch die riesige Kurslücke zwischen 5418 und 5290 Punkten vom vergangenen Donnerstag bis auf wenige Zähler wieder geschlossen.
Beim S&P 500 wurde in der letzten Woche ordentlich charttechnisches Porzellan zerschlagen: Die angesprochene Bären-Flagge wurde aufgelöst, die ein formaltechnisches Kursziel bei 1020 Punkten aktivierte. Der Kurssturz vom Donnerstag sorgte zudem für ein weiteres negatives Chartsignal: ein „Hindenburg Omen“. Allerdings bedarf es innerhalb der nächsten 36 Tage eines weiteren Omens zur Bestätigung. Vor dem Crash von 1987 hatte dieses Signal rechtzeitig gewarnt. Eine ausführliche Beschreibung zur Definition des Hindenburg Omens finden sie unter VTADwiki und bei Wikipedia.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Für die kommenden Tage rechne ich mit einer weiteren Stabilisierung und einem Anstieg bis zum kurzfristigen Aufwärtstrend bis in den Bereich bei 1170/1180 Punkten, bevor es dann im Oktober zu neuen Tiefs kommen sollte.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: In der vergangenen Woche ließ der DAX seine Chance verstreichen, den Abwärtstrend bei aktuell rund 5500 Zählern nach oben zu verlassen. Nun dürfte das Überwinden der Kombination aus horizontalem Widerstand bei 5500 Punkten und dem Abwärtstrend auf selbigem Niveau eine harte Sache werden. Auch wenn es ihm nicht gelingen sollte, rechne ich kurzfristig zumindest mit einer vorübergehenden Beruhigung und Stabilisierung, bevor es im Oktober zu deutlicheren Kursrückgängen kommen wird. Im Erfolgsfall jedoch wäre noch einmal ein Wiedersehen mit der Region bei 5600 Zählern, Bewegungshoch von Mitte September, drin.
Übergeordnet ist der DAX aufgrund der abgeschlossenen Topbildung über die vergangenen Monate stark angeschlagen. Wie ich bereits schrieb, ist das Erholungspotenzial limitiert, denn Aufwärtsbewegungen sind derzeit nur technischer Natur. Mittelfristig ändert sich nichts am abwärtsgerichteten Trend. Wirft man einen Blick auf den langfristigen DAX-Chart, so lässt sich ein Aufwärtstrend aus 1982 ermitteln, der aktuell in der Region bei etwa 4600/4700 Punkten verläuft.
Solange der Index seine ehemalige Schlüsselunterstützung über dem 7000 Punkte-Niveau nicht wieder sieht, muss übergeordnet von weiter rückläufigen Notierung ausgegangen werden. Damit sollte auch eine Rückkehr zu den alten Jahreshochs passé sein. Zudem wird die Analogie zur Marktentwicklung in 2007 mit anschließenden starken Kursrückgang immer deutlicher.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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dödelnase schrieb: 27.09.2011 14:50:12 peinlich bist du piter0815! |
piter2222 schrieb: 27.09.2011 14:41:17 @bubble mach du mal eine analyse für eine woche, schaun wir mal was dabei rauskommt. |
Taranna schrieb: 27.09.2011 11:28:53 die sogenannten hochangesehenen experten und analysten kochen alle auch nur mit wasser! |
Bubblebobble9.11 schrieb: 27.09.2011 11:15:21 Wofür bekommt Szola überhaupt Geld? |
Bubblebobble9.11 schrieb: 27.09.2011 11:06:16 Wenn 7001 gehts wieder in den Sturzflug, aber erst wenn Hexe Szola Kaufen schreit. Jetzt ist ja nach ihrer Meinung Crashgefahr und geht immer weiter runter. DIE KANN EINFACH NIX. Ständig irrt die sich, so peinlich. Gestern und heute wieder... |
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