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27.09.2011 14:41

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Chartanalyse: DAX - Ein bisschen geht noch


Am Dienstag glänzt der DAX mit einem weiteren Kursfeuerwerk, das ihn über die nächste Barriere katapultierte. Damit liegt auch das September-Hoch wieder in Reichweite.

Analyse-Datum: Dienstag, 27. September 2011

Diagnose: Der DAX beeindruckt bis zum frühen Nachmittag mit einem dicken Kursplus von über vier Prozent. Den Auftakt des heutigen Handelstags bildet eine neue Aufwärtskurslücke zwischen 5415 und 5483 Zählern. Mittlerweile konnte sich der Index zudem über das Widerstandsbündel bei rund 5500 Punkten setzen, das aus Horizontaler und kurzfristigem Abwärtstrend besteht. Die nächste Barriere liegt nun in Schlagdistanz bei 5656 Zählern, die aus dem Zwischenhoch von Mitte September resultiert.

Der S&P 500 löste in der vergangenen Woche seine Bären-Flagge auf, die ein formaltechnisches Kursziel bei 1020 Punkten aktivierte. Der Kurssturz vom letzten Donnerstag sorgte zudem, nach dem Todeskreuz von August, für ein weiteres negatives Chartsignal: ein „Hindenburg Omen“. Allerdings bedarf es innerhalb der nächsten 36 Tage eines weiteren Omens zur Bestätigung. Vor dem Crash von 1987 hatte dieses Signal rechtzeitig gewarnt. Eine ausführliche Beschreibung zur Definition des Hindenburg Omens finden sie unter VTADwiki und bei Wikipedia.


S&P 500: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Für die kommenden Tage rechne ich mit einer weiteren Stabilisierung und einem Anstieg bis in den Bereich bei 1170/1180 Punkten, bevor es dann im Oktober zu neuen Tiefs kommen sollte.


Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Prognose: Zwar kann auf Tagesschlusskursbasis noch nicht festgestellt werden, ob die massive Hürde bei 5500 Punkten wirklich nachhaltig überwunden wird, ein Stärkebeweis ist es aber allemal. Kurzfristig sollte der positive Trend weiter anhalten und der Region bei 5656 Zählern entgegensteuern, bevor es im Oktober zu deutlicheren Kursrückgängen kommen wird. Diese sollten dann gleichzeitig das Jahrestief markieren.

Solange der Index seine ehemalige Schlüsselunterstützung über dem 7000 Punkte-Niveau nicht wieder sieht, muss übergeordnet von weiter rückläufigen Notierung ausgegangen werden. Damit sollte auch eine Rückkehr zu den alten Jahreshochs passé sein. Zudem wird die Analogie zur Marktentwicklung in 2007 mit anschließenden starken Kursrückgang immer deutlicher.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

Taranna schrieb:
28.09.2011 13:12:13

@lieberlong
Niemand ist unfehlbar, auch der Papst nicht!

lieberlong schrieb:
28.09.2011 13:05:43

wie ich schon sagte ähhh schrieb, den Tiefpunkt erwischt du nie, das ist mal klar. Lieber ein paar Hundert Punkte verschenken und bei klareren Signalen wieder einsteigen. Das ist meine Strategie, mit der ich seit 20 Jahren recht erfolgreich war.

lieberlong schrieb:
28.09.2011 13:02:03

Dafür das Derivate out sind werde die aber noch immer gekauft wie Schmitz Katz. Ich für meinen Teil kaufe solide Aktien. Derivate handel ich nur mit ein bisschen Spielgeld.

lieberlong schrieb:
28.09.2011 13:00:43

Dafür das Derivatehandel out ist werden die aber gekauft wie Schmitz-Katz. Ich werde mir auch bei einem Einbruch unter 4500 solide Aktien zulegen, daß ist klar. Derivate handel ich nur mit Spielgeld...

Taranna schrieb:
28.09.2011 11:58:31

Danke für den Tipp, lieber Piter!
heute kannst du dir ruhig nochmals eine Mass auf den Wiesn mit Lausi gönnen. Für mich ist es eher ein Champagnertag, mit oder ohne verlusten,frau lebt nur einmal!

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