DAX6.081-2,9%  Dow12.394-0,2%  Euro1,24260,5% 
ESt502.075-2,1%  Nas2.827-0,4%  Öl99,51-2,1% 
TDax731,5-2,6%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6022,6% 

30.08.2010 16:13

Senden
CHART-CHECK

Chartanalyse: DAX – Erholung zögert noch


Seite 9 von 1:
Analyse-Datum: Montag, 30. August 2010

Diagnose: Zum Wochenauftakt arbeitet der DAX am „Projekt Kurslückenschließung“, die aber bisher nur auf zwei Punkte verkleinert werden konnte. Gemeint ist das Gap vom vergangenen Dienstag zwischen 5976/5995 Zählern. Dies beweist einmal mehr, wie massiv das vor dem Index liegende Widerstandsbündel ist. Das besteht zum einen aus der erwähnten Kurslücke, der 200-Tage-Linie bei 5957 Punkten und der verlorenen 6000er Punkte-Marke.

Erschwerend kommt hinzu, das es sich beim jüngsten Gap in Verbindung mit dem am 10. August noch offenen Gap um ein sogenanntes Runaway-Gap handeln könnte. Diese Kurslücken-Variante tritt in der Regel in der Mitte eines Bewegungsimpulses auf. Dies würde für den DAX weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich bei etwa 5700 Punkten bereithalten.

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Seit dem Jahreshoch von Anfang August unterliegt der DAX seinem tertiären Abwärtstrend, der am vorvergangenen Donnerstag via Fehlsignal bestätigt wurde. Zudem hat sich das Chartbild mit dem Fall unter die 6000er Marke und der 200-Tage-Linie deutlich verschlechtert. Hilfe sollte nun vor allem vonseiten der kurzfristigen Markttechnik kommen. Hier notieren die Indikatoren weit in ihren unteren Extremzonen, die für eine technisch bedingte Erholungsbewegung sprechen. Damit stehen die Chancen nicht schlecht, die zuletzt gerissene Kurslücke zu schließen und die wichtige Durchschnittslinie zurückzuerobern. Ob der Index auf diesem erhöhten Niveau mehr Kapital daraus schlagen kann, bleibt jedoch fraglich. Dennoch halte ich einen Anstieg bis zur oberen Abwärtstrendkanallinie bei derzeit 6111 Punkten sowie der 38-Tage-Linie bei aktuell 6123 Zählern für denkbar.

Um das Ruder wirklich herumzureißen, müsste der DAX möglich rasch nachfolgend die Kurslücke vom 10./11. August bei rund 6250 Punkten schließen und sich auf diesem Niveau stabilisieren. Weiter hinauf würde es erst mit der Überwindung des seit 2009 bestehenden Aufwärtstrends gehen.

Erwartung: Einsetzen einer technisch bedingten Erholungsbewegung bis auf maximal 6125 Punkte, da kurzfristige Trading-Indikatoren Gegenbewegung anzeigen, danach Fortsetzung der Konsolidierung, nach dem Auslaufen der Quartalssaison kräftigere Korrektur im September.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

Ausgewählte Hebelprodukte (Anzeige)

 TypKnock OutHebelWKN
6081,00Short6.831,859,28TB3J8S
Short6.650,0015,70TB3J7R
Short6.454,0730,26TB3K0A
Long6.075,0030,40TB3JAS
Long5.794,7918,63TBX6XE
Long5.700,0010,76TB3JAL
 aktualisieren 
Den Wertpapierprospekt erhalten Sie unter www.hsbc-zertifikate.de

Kommentare zu diesem Artikel

Bubblebobble9.11 schrieb:
30.08.2010 16:38:01

Einfach nur lolig, die Kommentare der Bullen bei der vorherigen Chartanalyse oder Szolas: Erholung zögert noch.
Durchhaltewillen und Hoffnung stirbt zuletzt gepaart mit dummen PPT und Qe2 Heli Ben Parolen. Wenn kein Absturz so kommt halt der schleichende Zerfall der Weltwirtschaft.

1921 schrieb:
30.08.2010 16:25:38

@ Lausi: Du hast wieder mal wieder total daneben gelegen: Die Kurse werden heute wieder total nach oben gepushed ! Lach
mittlerweile bist du ein guter Kontraindikator. Mach weiter so.

Seite:  123456789
 Kommentar hinzufügen 

ANZEIGE

Noch mehr Chartsignale!

Für alle Chartsignal-Trader bietet finanzen.net einen einmaligen Service an:

  • Realtime-Chartsignale
  • Aktien vorm Ausbruch
  • Aussichtsreiche Signale
  • Aktuelle Trefferquoten
  • Handelsempfehlungen
  • Live Trading
Traderfox Video

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen