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aktualisiert: 13.01.2012 22:22

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Chartanalyse: DAX - Erschöpfung macht sich breit


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Analyse-Datum: Freitag, 13. Januar 2012

Diagnose: Nach über 300 Punkten Kursgewinn seit Jahresbeginn zeichnet sich beim DAX nun langsam eine gewisse Erschöpfung ab. In der Auftaktwoche es Neuen Jahres kletterte er zügig über die psychologisch wichtig 6000er Zähler-Barriere und markierte gestern im Tageshoch ein neues Verlaufshoch bei knapp 6257 Punkten.

Auch beim S&P 500 ging es nach Einnahme der 200-Tage-Linie zu Jahresbeginn kontinuierlich bergan. Die Kreuzung des Kurses mit der Durchschnittslinie stellt ein übergeordnetes Einstiegssignal dar.


S&P 500: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Ein weiteres Kaufsignal ist zudem nicht mehr fern: Die Kreuzung der aufsteigenden 50-Tage-Linie mit der 200-Tage-Linie im Bereich bei rund 1260 Zählern. Im Ergebnis wären dann mittelfristig Kurse bis in den oberen Bereich des seit Oktober vergangenen Jahres bestehenden Aufwärtstrendkanals bei rund 1380 Punkten machbar. Auf dem Weg nach oben gilt es aber zunächst, von einem kommenden Rücksetzer bis auf etwa 1260 Zähler abgesehen, die horizontale Barriere bei zirka 1300 Zähler zu knacken. Auf der Unterseite liegen die Auffangnetze bei 1258 Punkten und 1220 Zählern.

Erheblicher Schaden würde entstehen, sobald der US-Index aus seinem Aufwärtstrendkanal bei etwa 1211 Punkten nach unten ausbricht.


Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Prognose: Insgesamt konnte der DAX seine Position im seit Mitte September vergangenen Jahres bestehenden Aufwärtstrendkanal weiter festigen, dessen Unterseite zuletzt nicht einmal getestet wurde. Die kurzfristigen Indikatoren notieren nach einer leichten Erholung bereits wieder in ihren oberen Extremzonen, sodass es hier ebenfalls zu einer Verschnaufpause kommen könnte. Das Rückschlagpotenzial bis maximal bis zur 50-Tage-Linie bei 5893 Zählern begrenzt. Im Anschluss sollte es dann wieder aufwärts in Richtung der 200-Tage-Linie bei 6393 Punkten gehen. Mehr wäre dem Index dann erst einmal nicht zuzutrauen, denn dort warten eine Reihe von beträchtlichen Hindernissen: So liegt außerdem bei 6430 Zählern das Verlaufshoch von Ende Oktober 2011. Im Dunstkreis des genannten Widerstandsbündels notiert des Weiteren das März-Tief 2011, das bei 6483 Zählern zu finden ist.

Bei möglichen Rückschlagen behalten Anleger das Niveau bei etwa 5715 Punkten im Hinterkopf. Hier liegt jenes Unterstützungsbündel aus Horizontale und Aufwärtstrend, das für den Bestand des aktuell bullishen Bildes ausschlaggebend ist. Mit einem Bruch würde der Chartverlauf ins bearishe kippen.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

Credit Default Swap schrieb:
Wertung: 1/5

13.01.2012 17:41:42

DEFAULT!!! alle...

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