
Diagnose: Nachdem der DAX Ende Januar ein neues Jahreshoch bei knapp 7872 Punkten markiert hat, ist die Luft erst einmal raus. Schließlich muss eine seit Mitte November gelaufene 900 Punkte-Rally verarbeitet werden. So bewegt sich das Börsenbarometer nun konsolidierend seitwärts. Erstaunlicher Weise blieb die Unterstützung bei rund 7600 Zählern auf Tagesschlusskursbasis bisher weitgehend erhalten. Doch das könnte sich schon bald ändern. Hinzuweisen wäre noch auf die jüngste Abwärtskurslücke, die seit Anfang der Woche zwischen 7683 und 7726 Punkten klafft.
Nach dem dicken Montagsminus kam es gestern beim S&P 500 zu einer technisch bedingten Erholung, die bis knapp an die Widerstandszone bei 1500/1495 Zählern heranreichte. Übergeordnet wird jedoch die nach dem Jahreshoch bei 1531 Punkten vom 19. Februar gestartete Korrekturbewegung noch weiter anhalten.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Ziel der Konsolidierung sollte das Unterstützungscluster zwischen 1460 und 1450 Punkten sein. Dieses resultiert aus der unteren Aufwärtstrendlinie seit Mitte November sowie aus Horizontalen, die sich im vergangenen Jahr als Widerstände outeten.
Sollte es zu keiner bearish motivierten Überreaktion unter die 200-Tage-Linie bei 1409 Zählern kommen, wird der S&P 500 im Anschluss seinen Aufwärtstrend weiter fortsetzen und im Jahresverlauf neue Bestmarken stemmen.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Der DAX sitzt weiterhin in seiner Konsolidierungsflagge oder auch Seitwärtsspanne fest, die noch keine Gefahr birgt – ein gesundes Kräftesammeln im übergeordneten Aufwärtstrend. Bedenklicher dagegen wäre, aber auch noch kein Beinbruch, die Ausdehnung der Konsolidierung bis in die Region bei 7000 Punkten. Solange die Marke nicht nachhaltig unterschritten wird, bleiben die mittelfristigen Perspektiven weiterhin gut. Auf Sicht der nächsten sechs bis sieben Monate wäre dann ein Anstieg bis zum Allzeithoch bei 8151 Punkten und darüber hinaus vorstellbar.
Ein Abgleiten bis zur psychologisch bedeutsamen 7000 Zähler-Marke kann aber aus aktueller Sicht nicht antizipiert werden, da die Verschnaufpause bereits vorher beendet sein sollte (7400/7250 Zähler). Zuvor stellt die 200-Tage-Linie bei aktuell 7102 Punkten auf dem Weg nach Süden einen weiteren Puffer und Rettungsanker dar.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Buffett One schrieb: 01.03.2013 16:06:14 Huch, und Szola ist wieder da! Junge, Junge! |
Buffett One schrieb: 01.03.2013 15:42:10 Huch, und plötzlich ist Szola weg!? Was ist denn plötzlich los???? |
Buffett One schrieb: 01.03.2013 15:31:41 Ich staune, dass auf einmal dass Feindbild Szola auftaucht, nachdem ich meinen letzten Komment abgegeben habe. Wahrscheinlich fehlen F-net die vielen Klicks? Es geht wohl nicht ohne Schafe, was? Wer mich versteht, versteht mich, wer mich nicht versteht, schüttelt den Kopf. Ha, ha,..... |
angelo one schrieb: 28.02.2013 16:28:27 Wo sind denn die ganzen Kassandra-Rufer der letzten Monate hin?Zum Glück gab es gute Anzeichen, voll investiert zu sein...mit dem Erreichen der all-times-highs sollte dann endlich ein neuer Super-Zyklus gestartet werden können mit einem Zeithorizont von 10 Jahren!?! |
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