Diagnose: Nach der beeindruckenden Kursrally, die am Dienstag startete und am Mittwoch deutlich ausgedehnt wurde, kann sich der DAX auch am Freitagmittag auf dem zurückerkämpften Niveau etablieren. Dabei war der Kursanstieg nicht ohne, denn der Index überwand ein ganzes Widerstandsbündel, das sich aus der 200-Tage-Linie bei 5962 Punkten, der Kurslücke zwischen 5976/5995 Zählern und der 6000er Punkte-Marke zusammensetzte. Doch nun wartet bereits die nächste Hürde in Form der 38-Tage-Linie bei aktuell 6118 Punkten.
Dax: 6-Monats-Chart.
Prognose: Obwohl der DAX zum Wochenschluss über die obere Trendlinie seines tertiären Abwärtstrends lugt, ist ein signifikanter Ausbruch über diese Barriere noch nicht als nachhaltig zu benennen. Da auch die kurzfristigen Trading-Indikatoren ihre oberen Extremzonen erreicht haben, muss von einem baldigen Test der Südseite ausgegangen werden. Hier wäre die Region der psychologisch wichtigen 6000er Marke eine erste Anlaufstelle.
Nicht zuletzt werden die führenden US-Indizes am Nachmittag als Impulsgeber die weitere Marschroute anzeigen. Denn fallen die am Nachmittag zu erwartenden Arbeitsmarktdaten erfreulich aus, so wird auch der DAX davon partizipieren und weiter gen 6250 Punkte steigen können.
Mit dem nachhaltigen Anstieg über die gebrochene Keillinie bei 6123 Punkten, des seit Ende April gebildeten Keils, wäre das aus dieser Formation übergeordnete Kursziel bei 5400 Zählern vom Tisch.
Um das Ruder wirklich herumzureißen, müsste der DAX möglich rasch die Kurslücke vom 10./11. August bei rund 6250 Punkten schließen und sich auf diesem Niveau stabilisieren. Weiter hinauf würde es erst mit der Überwindung des seit 2009 bestehenden Aufwärtstrends gehen.
Erwartung: Fortsetzung der Erholungsbewegung bis auf maximal 6250 Punkte möglich, falls nicht Abprall an 38-Tage-Linie, Korrektur Mitte September bis in den Bereich bei 5690 Zähler und Schließen des Gaps von Ende Mai. Worst-Case Szenario: weitere Abwärtsbewegung bis auf 5400 Punkte – Kursziel aus bearisher Keilformation, die sich seit Ende April bildete.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
Bubblebobble9.11 schrieb: 06.09.2010 15:42:41 Sobald der Stein ins Rollen kommt, gehen die Banken doch wieder pleite. Je mehr manipuliert wird, um so grösser wird letztendlich ihre Zeche sein. So sicher wie das Armen in der Kirche. So fertig. |
Bubblebobble9.11 schrieb: 06.09.2010 15:40:17 Kurzarbeitergeld wird ständig verlängert, nur lächerlich das Ganze. Wo soll der Konsum herkommen, wie die enormen Staatsschulden bezahlt werden? |
Bubblebobble9.11 schrieb: 06.09.2010 15:34:52 Die Quittung wird kommen. Ich frage aber jetzt schon, was das für ein Sinn es macht hat unter desatrösen Staatsverschuldungen Unternehmen und Banken aufzupeppeln? |
1921 schrieb: 06.09.2010 15:22:31 @ BB, habe ich behauptet, daß die Aktienkurse immer steigen? |
Bubblebobble9.11 schrieb: 06.09.2010 15:18:10 Vor 1-2 Wochen erhielt ich Post von PK Gelsenkirchen, ob ich Geschädigter wäre...Der Witz ist beim Betrüger habe ich nie gekauft...Allenfalls wegen Forenhilfe bei Sicherheit geleistet bei Ebay müssen die irgendwie den Eindruck gehabt haben mich anschreiben zu müssen. |
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