10.07.2013 11:45

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Chartanalyse: DAX - In Seitwärtsspanne gefangen


Nach dem gestrigen Höhenflug tut sich der DAX heute schwer. Dies bestätigt einmal mehr, dass er weiter in seiner Trading-Range gefangen bleibt.

Analyse-Datum: Mittwoch, 10. Juli 2013

Diagnose: Während der S&P 500 in seiner gestrigen Handelssitzung seine Zielmarke bei 1650 Punkten mustergültig abarbeitete und vor zwei Tagen seine Konsolidierungsflagge nach oben verließ, tut sich der DAX immer noch etwas schwer. Zwar konnte er zuletzt bis in den Bereich bei 8100 Punkten vordringen - allein an der Nachhaltigkeit hapert es noch. So ist das deutsche Aktienbarometer weiterhin in seiner nach dem Allzeithoch bei 8557 Zählern gebildeten Flaggen-Formation gefangen. Außerdem stellt das Mitte Juni gerissene und noch offene Gap zwischen 8085 und 8160 Punkten eine zusätzliche Hürde dar, die sich im ersten Anlauf nicht so leicht zu bezwingen lässt. Trotzdem sollte auch diese Kurslücke schon bald geschlossen werden.

Wie bereits in früheren Analysen erwähnt, konnte sich auf der Unterseite die 200-Tage-Linie (aktuell bei 7724 Zählern) am 24. Juni und am 3. Juli als Unterstützung bewähren, von der jeweils eine Erholungsbewegung bis zum 8000er Bereich startet. Zusammen mit der Horizontalen bildet die Region um 7700 Punkten eine massive Haltezone. Diese sollte aufgrund der wieder leicht erschöpften Markttechnik nun erneut im Fokus stehen.


Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)

Nicht unerwähnt soll die vom vergangenen Mittwoch gebildete Tageskerze bleiben - ein Hammer, der mit seinem kleinen Kerzenkörper und einer sehr langen Lunte für das Ende einer Abwärtsbewegung steht. Auch die nachfolgende Kerze bestätigte den Trendwechsel.

Prognose: Dennoch sollten keine neuen Rekorde jenseits des Allzeithochs in den nächsten Wochen erreicht werden. Diese sind, saisonal bedingt, erst wieder im Herbst zu erwarten. Vielmehr sollte sich der DAX in einer Handelsspanne zwischen rund 7600/7700 und 8200/8300 Punkten seitwärts bewegen. Die Tendenz bleibt konsolidierend, aber freundlich.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

Bildquellen: Tischenko Irina / Shutterstock.com

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