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22.07.2010 15:17

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CHART-CHECK

Chartanalyse: DAX - Indikatoren machen Mut


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Analyse-Datum: Donnerstag, 22. Juli 2010

Diagnose: Das Ping-Pong-Spiel zwischen der 200-Tage-Linie und dem horizontalen Widerstand bei etwa 6100 Punkten geht weiter. Am Dienstag rutschte der DAX seiner Durchschnittslinie entgegen, von der dann, wie von mir erwartet, ein Reversal bis zur oben genannten Barriere erfolgte.

Unverändert stellt sich die Lage bei den großen US-Indizes dar. Sie notieren noch immer unter ihren Abwärtstrends. Ein Bruch dieser Widerstandslinien würde dem DAX gerade recht kommen und für weiteres Anstiegspotential sorgen. Für ein Gelingen des Ausbruchsversuchs sprechen exemplarisch beim S&P 500 die kurzfristigen Trading-Indikatoren, die ihre überverkauften Extremzonen erreicht haben. Weniger ermutigend ist die Tatsache, dass die immer tiefer liegenden Bewegungshochs und -tiefs einen intakten Abwärtstrend anzeigen. Zudem könnte ein nachhaltiger Kursanstieg bereits an der bei knapp 1113 Punkten notierenden 200-Tage-Linie ausgestoppt werden.

S&P 500: 6-Monats-Chart.

Vermieden sollte in diesem Zusammenhang ein Unterschreiten der Supportzonen von 1040 Punkten beim S&P 500 und etwa 9760 Punkten beim Dow Jones.

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Für den DAX entschärft sich die Lage mit dem Sprung über den horizontalen Widerstand bei rund 6100 Punkten, der weiteres Anstiegspotential bis zum alten Aufwärtstrend aus dem Juli 2009 bei aktuell 6286 Zähler initiiert. Ein Überwinden dieser Barriere würde dann die Chance eröffnen, bis zum Juni-Hoch (6331 Punkte) oder gar bis zum Jahreshoch anzusteigen. Allerdings muss anmerkend ergänzt werden, dass sich diese Widerstandslinie zwischen Ende Mai und Anfang Juni bereits als Spielverderber entpuppte.

Ein Abprall an der 6100er Marke nach unten würde erneut zum Test des Unterstützungsbündels führen, dass sich aus horizontaler Unterstützung bei 5888 Stellen sowie der 200-Tage-Linie auf ähnlichem Niveau zusammensetzt. Würde auch diese Bastion gebrochen, so sind weitere Kursverluste bis auf rund 5600 Punkten vorprogrammiert.

Das Investorenverhalten trägt der immer noch unentschiedenen Lage Rechnung. So ist eine Überzahl der Investoren an der Seitenlinie auszumachen. Da sich der DAX im Schlepptau der großen US-Indizes befindet, die an wichtigen Chartmarken stehen, sollten Anleger eindeutigere Signale abwarten.

Erwartung: Bruch des Widerstands bei 6100 Punkten wahrscheinlich.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

1921 schrieb:
22.07.2010 16:36:57

lausi ist heute morgen long gegangen....
wetten, daß

und morgen abend wird er dir sagen,was er heute gemacht hat

Azetod schrieb:
22.07.2010 15:53:47

Wenn Lausi vom Schwimmen kommt und anschließend noch short geht, dann mach ich, im kleinen Umfang, mit.

BubbleBobble schrieb:
22.07.2010 15:46:12

Lausi hat die Entwicklung heute bestimmt schon erahnt und ist diesmal entgegen seiner bisherigen Trades bestimmt nicht heute vormittag short gegangen. Im Gegenteil man hat ja gestern abend kurz vor 21:00 oder gleich heute morgen einen Batzen long Scheine aufgenommen...

Azetod schrieb:
22.07.2010 15:42:00

Wieder keine Begründung weshalb es o.a. Heute wie eine Rakete hoch ging. Wenn der Herdentrieb so groß ist, dann ist der nächste Absturz auch so vorprogrammiert. Ich warte bis nächster Woche, dann wird der Dax berechenbarer.

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