Diagnose: Die neue Abwärtswelle kam nun doch früher als erwartet, überraschend ist sie jedoch nicht. Denn bereits seit Wochen wies ich auf nachlassende Notierungen im Oktober hin, die zu neuen Jahrestiefs führen werden. Auf der Unterseite steht nun beim DAX die Haltezone bei 5150 Punkten im Fokus. Darunter liegen dann schon die Septembertiefs bei rund 4966 Zählern.
Der S&P 500 musste in den vergangenen beiden Handelstage ebenfalls heftige Kursverluste hinnehmen, die ihn gestern noch unter die Unterstützung bei 1100 Punkten drückten. Übergeordnet löste der US-Index in der vorvergangenen Woche eine Bären-Flagge auf, die ein formaltechnisches Kursziel bei 1020 Punkten aktivierte. Die im Chart eingezeichnete Kopf-Schulter-Formation mit der Nackenlinie bei 1120 Zählern kommt auf selbiges Kursziel.
Der Vollständigkeit halber sei neben dem bereits in früheren Analysen besprochenen Todeskreuz auf ein weiteres Warnsignal hinzuweisen. So sorgte der Kurssturz vom letzten Donnerstag für ein „Hindenburg Omen“. Allerdings bedarf es innerhalb der nächsten 36 Tage eines weiteren Omens zur Bestätigung. Bedeutung erlangte dieses Omen in 1987, als es zutreffend vor dem Crash rechtzeitig gewarnte. Eine ausführliche Beschreibung zur Definition des Hindenburg Omens finden sie unter VTADwiki und bei Wikipedia.
S&P 500: 6-Monats-Chart
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Mit dem gestrigen Oktober-Start sahen wir beim US-Index ein neues Tief bei 1099 Punkten. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein. Zum Wochenschluss sollte sich dann aber eine vorübergehende Erholungsbewegung einstellen.
Dax: 6-Monats-Chart
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Prognose: Der deutlichere Kursrückgang kam auch beim DAX schneller als erwartet. Für die nächsten ein bis zwei Handelstage sollte sich die Abwärtstendenz weiter fortsetzen, bevor es temporär wieder gen Norden geht. Die Bewegungstiefs im Oktober sollten dann aber das Jahrestief markiert haben.
Solange der Index seine ehemalige Schlüsselunterstützung über dem 7000 Punkte-Niveau nicht wieder sieht, muss übergeordnet von weiter rückläufigen Notierung ausgegangen werden. Damit sollte auch eine Rückkehr zu den alten Jahreshochs passé sein. Zudem wird die Analogie zur Marktentwicklung in 2007 mit anschließenden starken Kursrückgang immer deutlicher.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
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Taranna schrieb: 05.10.2011 14:39:31 piter : habe verstanden . Standard und Poors meinst du. ich habe zwar gute Erfahrungen mit Apple gemacht, sie ist überbewertet. ich bin zu sehr auf DE fokussiert - es ist ein fehler. |
crackperform schrieb: 05.10.2011 14:22:02 Piter schrieb, die kurse werden in den usa gemacht. toll, das weis jedes kind. ganz tolle neuigkeiten! |
Taranna schrieb: 05.10.2011 14:20:34 @Piter |
Taranna schrieb: 05.10.2011 14:18:02 @realist |
piter2222 schrieb: 05.10.2011 14:13:25 nur eins noch zu appl marktkapital so gross wie alle dax unternehmen zusammen.weil ich sagte die kurse werden in usa gemacht.SuP bei 1040 dann long. |
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