Diagnose: Nachdem der DAX einen überzeigenden Jahresstart hinlegt, indem er in einem dynamischen Aufwärtsschub die 6000er Punkte-Marke überwand und das Verlaufshoch vom Dezember um 10 Zähler überbot, setzte Mitte vergangener Woche eine leichte Konsolidierung auf hohem Niveau ein. Auch am heutigen Montag hält die Verschnaufpause an, die sich aber weiterhin über der psychologisch wichtigen 6000er Zähler-Unterstützung abspielt.
Der S&P 500 nahm in den letzten Handelstagen des alten Jahres den Kampf mit der 200-Tage-Linie auf - und pünktlich zum Jahresauftakt überwand er die markante Durchschnittslinie und generierte damit ein übergeordnetes Einstiegssignal.
S&P 500: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)
Zudem ist ein weiteres Kaufsignal nicht mehr fern: Die Kreuzung der aufsteigenden 50-Tage-Linie mit der 200-Tage-Linie. Im Ergebnis wären dann übergeordnet Kurse bis in den oberen Bereich des seit Oktober vergangenen Jahres bestehenden Aufwärtstrendkanals bei rund 1370 Punkten mittelfristig machbar. Zuvor bilden das Oktoberhoch bei 1293 Punkten sowie die horizontale Barriere bei etwa 1300 Zähler die nächsten Zwischenziele. Auf der Unterseite liegen die Auffangnetze bei 1258 Punkten, dort liegt aktuell die 200-Tage-Linie, und 1220 Zählern.
Erheblicher Schaden würde entstehen, sobald der US-Index aus seinem Aufwärtstrendkanal bei etwa 1203 Punkten nach unten ausbricht.
Dax: 6-Monats-Chart
(Zum Vergrößern bitte Chart anklicken)
Prognose: Insgesamt konnte der DAX seine Position im seit Mitte September vergangenen Jahres bestehenden Aufwärtstrendkanal festigen, dessen Unterseite zuletzt nicht einmal getestet wurde. Die kurzfristig überkauften Indikatoren sind auf gutem Weg, ihre Extremzonen nach unten zu verlassen. Daher sollte die Verschnaufpause noch nicht vorüber sein. Im Anschluss wird es dann weiter in Richtung der 200-Tage-Linie bei 6413 Punkten gehen. Mehr wäre dem Index dann erst einmal nicht zuzutrauen, denn dort warten eine Reihe von beträchtlichen Hindernissen: So liegt außerdem bei 6430 Zählern das Verlaufshoch von Ende Oktober 2011. Im Dunstkreis des genannten Widerstandsbündels notiert des Weiteren das März-Tief 2011, das bei 6483 Zählern zu finden ist.
Bei möglichen Rückschlagen (aktuell keine Anzeichen) behalten Anleger das Niveau bei etwa 5700 Punkten im Hinterkopf. Hier liegt jenes Unterstützungsbündel aus Horizontale und Aufwärtstrend, das für den Bestand des aktuell bullishen Bildes ausschlaggebend ist. Mit einem Bruch würde der Chartverlauf ins bearishe kippen.
von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag
Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.
Weitere Links:
lieberlong schrieb: 11.01.2012 08:43:08 hallo an Alle: Alle Longpositionen verkauft! EMA 200 bremst, höchstens noch 6250 dann abwärts. Erst mal schauen was der Markt macht... Sicherheit ist Trumpf... |
lausi one schrieb: 10.01.2012 22:23:46 @taranna |
Taranna schrieb: 10.01.2012 21:16:46 cds. Glückwunsch! ein gutes Geschäft war das |
Credit Default Swap schrieb: Wertung: /5 10.01.2012 20:48:47 @ all. ich geh raus!!! keine weitere pos...für ein paar tage. neuausrichtung braucht zeit u geduld. |
Taranna schrieb: 10.01.2012 20:14:27 Hallo Lausi, |
| 21.05.2012 | Die wertvollsten Fußball-Klubs der Welt |
| 24.04.2012 | Die besten Chefs der Welt |
| 12.04.2012 | Welche DAX-Konzerne ihre Anleger überschütten |
| 23.04.2012 | Mit diesen Autos greifen die Deutschen in China an |
| 29.05.2012 | Geheime Einblicke in den Kommunismus |