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DAX

01.09.2010 15:17

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Chartanalyse: DAX - Noch nichts gewonnen


Obwohl sich der DAX endlich zur Oberseite bewegt, ist aus technischer Sicht noch nichts gewonnen. So ist die Aufwärtsbewegung nur als Gegenbewegung im intakten Abwärtstrend einzustufen.

Analyse-Datum: Mittwoch, 1. September 2010

Diagnose: Nachdem der DAX am Dienstag ein neues Verlaufstief bei 5833,51 Punkten markierte, setzte dank einer freundlichen Wall Street die längst überfällige Erholungsbewegung ein, die auch zur Wochenmitte ihre Fortsetzung findet. Damit scheint der Knoten fürs Erste geplatzt – ein Anstieg bis zur oberen Abwärtstrendlinie bei 6078 Punkten oder gar bis zur 38-Tage-Linie bei aktuell 6118 Zähler liegen nun im Bereich des Machbaren.

Mit der gestarteten Gegenbewegung nahm der Index endlich auch das massive Widerstandsbündel in Angriff. So kletterte er über die 200-Tage-Linie bei 5959 Punkten und schloss die am 24. August gerissene Kurslücke zwischen 5976/5995 Zählern. Der Kampf um die verlorene 6000er Punkte-Marke sollte ebenso bald erledigt sein.

 

Dax: 6-Monats-Chart.

Prognose: Insgesamt unterliegt der DAX seit dem Jahreshoch von Anfang August seinem tertiären Abwärtstrend, der am vorvergangenen Donnerstag via Fehlsignal bestätigt wurde. Daran kann auch die laufende Aufwärtsbewegung nichts ändern, die derzeit nur als technisch bedingte Gegenbewegung einzustufen ist.

Um das Ruder wirklich herumzureißen, müsste der DAX möglich rasch nachfolgend die Kurslücke vom 10./11. August bei rund 6250 Punkten schließen und sich auf diesem Niveau stabilisieren. Weiter hinauf würde es erst mit der Überwindung des seit 2009 bestehenden Aufwärtstrends gehen.

Erwartung: Fortsetzung der technisch bedingten Erholungsbewegung bis auf maximal 6120 Punkte, nach dem Auslaufen der Quartalssaison kräftigere Korrektur im September bis in den Bereich bei 5690 Zähler und Schließen des Gaps von Ende Mai. Worst-Case Szenario: weitere Abwärtsbewegung bis auf 5400 Punkte – Kursziel aus bearisher Keilformation, die sich seit Ende April bildete.

von Karen Szola, Technische Analystin Euro am Sonntag

Ziel der Technischen Analyse ist es, aus Kursverläufen künftige Trends vorherzusagen. Die Technische Analystin Karen Szola untersucht an dieser Stelle interessante Aktien und Indizes auf charttechnische Signale und stellt ihre Prognose.

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Kommentare zu diesem Artikel

Diplom Volkswirt schrieb:
02.09.2010 13:38:16

u jetzt ist er bei 56 punkten ich weiß

Diplom Volkswirt schrieb:
02.09.2010 13:34:32

da ist wohl jemand dirk müller fan!

piter2222 schrieb:
02.09.2010 09:29:39

hier ist ein bär!
dow bei 10500-10700 die letzte gelegenheit short zu gehen.schönen tag noch auch den volkswirten und anderen bücherlesern diesmal ist alles anders.

Bubblebobble9.11 schrieb:
02.09.2010 00:39:43

einer meinte wegen dem Labour Day und verlängertem Wochenende wollte man einfach keine vierstelligen Kurse sehen.

Bubblebobble9.11 schrieb:
02.09.2010 00:17:52

obwohl morgens hier davon noch nix zu sehen war...

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